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Kinder und Kommerz

Zielgruppenspezifisches Marketing im Lebensmittelsektor

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Explosive technologische Entwicklungen, ansteigende kommerzielle Konkurrenz.
Nicht zu vernachlässigen bleibt: Umstrukturierungen der Medienmärkte.

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Hauptbeschreibung

Titel: Kinder und Kommerz
Autoren/Herausgeber: Frauke Schoon
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656278993

Seitenzahl: 19
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Explosive technologische Entwicklungen, ansteigende kommerzielle Konkurrenz.
Nicht zu vernachlässigen bleibt: Umstrukturierungen der Medienmärkte beeinflussen auch die Werbung, die sie transportieren.
Neue kommerzielle Satelliten-Kanäle, elektronische Spiele und speziell das Internet führen zu einem Zuwachs werblicher Inhalte, dessen Ausmaß gewaltig ist. Sei es durch traditionelle Werbung, durch im Programm platzierte Werbung, durch die Konvergenz von Medieninhalt und Werbung oder durch Medieninhalte, die selbst als Teil eines Marketingkonzepts agieren (vgl. Feilitzen, 2005, S.4-12).
Einen Aspekt der Marketingentwicklung macht die Fokussierung auf die Zielgruppe der Kinder aus. Nicht ohne Grund: Global repräsentieren junge Menschen einen Markt von 600 Millionen Dollar (vgl. Nadeau, 2011, S. 6). Unternehmen sind daher interessiert daran, diesen Teil der Gesellschaft zu ihren Konsumenten zu machen: „Kids ‚are seen as multitaskers, risk takers, explorers, early adopters of new technology and looking to make a personal statement.‘ [McCullough & Pouvreau-Miles, 2006]“ (Nadeau, 2011, S. 10).
Kinder werden zum ganz großen Geschäft – im Jahr 2000 werden allein in den United States über 12 Millionen Dollar in kindgerechtes Marketing investiert. Noch acht Jahre zuvor war dieser Wert etwa halb so hoch (vgl. Feilitzen, 2005, S. 14). Der Erfolg dieser Investitionen wird oft in der Naivität der Kinder begründet gesehen: „The persuasive dimension of advertising and marketing is not easily identifiable for a child. The younger he is, the blurrier this dimension is” (Nadeau, 2011, S. 14).
Diese Arbeit wird sich zunächst den Gegenständen dieser Werbemaßnahmen widmen. Was wird beworben? In welchen Märkten scheint es Unternehmen lohnenswert, Werbung eigens für die Kleinen zu gestalten? In einem weiteren Schritt soll gefragt werden, welche Strategien zu diesem Zweck Anwendung finden. Welche Mittel haben sich bereits als wirksam herausgestellt? Ferner, über welche Medien findet kommerzielle Kommunikation mit Kindern statt? Spätestens an diesem Punkt muss über die Frage diskutiert werden, welche Auswirkungen diese Kommunikation auf Kinder hat. Wie in der Politik, in der Öffentlichkeit sowie in der Medienlandschaft selbst und auch im privaten Umfeld auf diese Folgen reagiert wird, diese Fragen sollen abschließend ausgearbeitet werden.

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