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Koordinierung als Kompetenzkategorie

Mohr Siebeck,
Buch
64,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die EU-Verfahren zur Koordinierung der Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik sowie das Instrument der "Offenen Methode der Koordinierung" stellen das Recht vor zahlreiche Herausforderungen. Die EU nutzt mit dem Koordinierungsinstrument ein Verfahren multilateraler Überwachung und versucht eine Politikannäherung auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht mittels rechtlicher Steuerung, sondern mittels politischen Drucks und des Vergleichs zwischen den Mitgliedstaaten zu erreichen. Die Koordinierungsverfahren unterscheiden sich damit von der Grundkonzeption europäischer Integration als einer "Integration durch Recht". Beate Braams untersucht dieses Politiksteuerungsinstrument unter einer rechtlichen Perspektive und ordnet die Koordinierungsverfahren als Ausübung europäischer öffentlicher Gewalt ein. Ergebnis dieser Einordnung ist die Forderung nach einer ausdrücklichen Verankerung einer eigenständigen Kompetenzkategorie zur Koordinierung im Vertrag von Lissabon, um so die bestehende Lücke zwischen der wachsenden tatsächlichen Inanspruchnahme des Koordinierungsinstruments und der nur unzureichenden rechtlichen Verankerung zu schließen.

Details
Schlagworte

Titel: Koordinierung als Kompetenzkategorie
Autoren/Herausgeber: Beate Braams
Aus der Reihe: Studien zum europäischen und deutschen Öffentlichen Recht
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783161527982

Seitenzahl: 289
Format: 23,1 x 15,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 466 g
Sprache: Deutsch

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