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Kreativitätsdiskurse - Ein Versuch über die Möglichkeit, Kreativität soziologisch zu bearbeiten

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Soziologie), 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wurde Kreativität bisher in der psychologischen Literatur und in Fülle von Ratgebern zu Kreativitätstechniken für jede Zielgruppe behandelt,.

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Hauptbeschreibung

Titel: Kreativitätsdiskurse - Ein Versuch über die Möglichkeit, Kreativität soziologisch zu bearbeiten
Autoren/Herausgeber: Wolfgang Plaschg
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638034623

Seitenzahl: 124
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Methodologie und Methoden, Note: 1,0, Universität Wien (Institut für Soziologie), 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wurde Kreativität bisher in der psychologischen Literatur und in Fülle von Ratgebern zu Kreativitätstechniken für jede Zielgruppe behandelt, so scheint es immer mehr zu einem relevanten Gebiet für die Sozialwissenschaften zu werden. Die Gründe dafür sind vielfältig: einige Autoren bearbeiten die Frage, wie die Umwandlung der Arbeitsverhältnisse zur Neuen Selbständigkeit zu theoretisieren sind. Man diagnostiziert die Ausweitung von (meist prekären) Lebensverhältnissen, die bisher vor allem in so genannten "Kreativberufen" zu finden waren, in Arbeitsfelder, in denen versicherte Angestelltenverhältnisse die Norm waren.
Das Wirtschaftssegment dieser kreativen Felder wird als finanzträchtiger Markt bewertet, in der Hoffnung, dort neue Impulse in einer erlahmenden Marktwirtschaft zu finden. Unternehmen setzen vermehrt auf kreative Mitarbeiter, die Ideen liefern, um in einem aggressiven Wettkampf zu bestehen. In der Literatur findet sich bisweilen die Aufforderung, anarchistische und chaotische Methoden im Sinne einer radikalisierten
Kreativitätstechnik ins Management zu integrieren.
Daher könnte das Thema Kreativität zugänglich für eine soziologische Fragestellung sein. Ausgegangen wird von der These, dass man nicht einfach kreativ ist, sondern dass Kreativität aufgrund des gesellschaftlichen Anforderungsprofils heute von den Individuen unterschiedlich gedeutet wird. Sie ist ebenso Effekt diskursiver Bewegungen, wie es die Geschlechterforschung für die (scheinbaren) biologischen Tatsachen Männlichkeit und Weiblichkeit gezeigt hat.
Ziel dieser Arbeit ist es, die diskursiven Ausprägungen des Begriffs 'Kreativität' zu rekonstruieren. Die Forschungsfragen lauten:
1) Unterscheiden sich die Kreativitätsdiskurse zwischen habituell unterschiedlich verankerten Gruppen?
2) Wie definieren sich ihre Gegenhorizonte (was ist Unkreativität)?

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