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Kriminalität, innere Sicherheit und soziale Unsicherheit

Sicherheitsdiskurse als Bearbeitung gesellschaftsstrukturell bedingter Ängste

Buch
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Kurzbeschreibung

Der vorliegende Beitrag zeigt Unterschiede zwischen neoliberalen und wohlfahrtsstaatlichen Strategien im Umgang mit sozialer Unsicherheit auf und argumentiert, dass die Entwicklung in Deutschland nicht angemessen verstanden werden kann, wenn Ähnlichkeiten zu den USA betont, Unterschiede nivelliert werden. Dargelegt wird weiter, dass kein direkter und zwangsläufiger Zusammenhang zwischen einer Zunahme sozialer Unsicherheit und steigender Kriminalitätsfurcht angenommen werden kann. In Hinblick auf die sozialwissenschaftliche Forschung wird argumentiert, dass eine einflussreiche ‚Logik des Verdachts‘, die eine Zunahme von Kriminalität als verstehbare Folge von Armut, Arbeitslosigkeit und sozialer Ausgrenzung erwartet, problematisch ist, da sie zur Begründung von Bedrohungsszenarien beiträgt, mit denen neoliberale Konzepte gerechtfertigt werden, die soziale Sicherheit durch Ordnungspolitik gewährleisten wollen.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Kriminalität, innere Sicherheit und soziale Unsicherheit
Autoren/Herausgeber: Albert Scherr
Aus der Reihe: essentials
Ausgabe: 2014

ISBN/EAN: 9783658043827

Seitenzahl: 24
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 55 g
Sprache: Deutsch

Prof. Dr. Albert Scherr ist Direktor des Institut für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Er hat zahlreiche kritische Analysen zur Fragen der Gewaltforschung, zur Kriminalitätsentwicklung und zur Funktion von Sozialstaatlichkeit vorgelegt.

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