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Kulturelle Identitäten im Spannungsfeld der Globalisierung

Homogenisierung oder Autonomie kollektiver Identitäten?

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Universität Bremen (Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Konzeption spätmoderner Identität in pädagogischer Perspektive, Sprache: Deutsch, Abstract: "Früh morgens klingelt der Wecker - made in China.

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Hauptbeschreibung

Titel: Kulturelle Identitäten im Spannungsfeld der Globalisierung
Autoren/Herausgeber: Tim Unglaube
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656538479

Seitenzahl: 13
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Universität Bremen (Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften), Veranstaltung: Konzeption spätmoderner Identität in pädagogischer Perspektive, Sprache: Deutsch, Abstract: "Früh morgens klingelt der Wecker - made in China. Während wir zum Frühstück Kaffee aus Südamerika trinken und ein Brötchen mit holländischem Käse essen, hören wir im Radio Lieder englischer oder amerikanischer Bands. Auf dem Weg zur Arbeit begegnen uns Autos deutscher, japanischer, schwedischer oder französischer Hersteller. Im Büro schalten wir den Computer ein und arbeiten mit US-amerikanischer Software und chinesischer Hardware“ (Kruber et al. 2008: 4).
Was dieses Zitat ein wenig übertrieben dargestellt, ist in der heutigen Zeit für einen Großteil der Menschen weltweit längst Realität geworden. Die materiellen Aspekte der Globalisierung sind in unserem Alltag – bewusst oder unbewusst – beinahe omnipräsent und kaum noch wegzudenken. Hinter diesen materiellen Dingen steckt allerdings noch viel mehr: Sie verbergen auch durch Globalisierung vermittelte soziale, politische und ökonomische Ideen und Werte von Gesellschaften. Eine besondere Rolle scheinen dabei die sich rapide entwickelnde Kommunikationstechnologien zu spielen, durch die sich weltweit beinahe jeder Mensch jederzeit Zugang zu Informationen zu Geschehnissen an jedem beliebigen Ort verschaffen kann. Man kann also festhalten: einerseits übt die Globalisierung Einfluss auf das alltägliche Leben von Individuen und Gruppen einer Gesellschaft aus, andererseits scheint das Interesse der Menschen an globalen Fragestellungen, die wiederrum auch global zu lösen sind, zu steigen. Hat der Mensch eigentlich eine Wahl oder werden ihm globale Werte, Meinungen und Produkte aufgedrängt? Sind wir mittelfristig sogar alle gleich? Klar ist, die Zunahme an Waren- und Informationstransfer der letzten Jahrzehnte bewirkt ein Zusammenwachsen der Welt, und man könnte annehmen, dass diese Prozesse auch Folgen für kulturelle Identitäten haben und möglicherweise zu deren Homogenisierung führen.
Die Fragestellung, mit der sich diese Arbeit auseinandersetzt, lautet daher: Wie verhalten sich kulturellen Identitäten in Gesellschaften im Zuge der Globalisierung? An der Fragestellung schließt die zu verifizierende bzw. widerlegende Arbeitshypothese an. Kulturelle Identitäten verlieren im Zuge der Globalisierung zugunsten einer homogenen globalen Identität an Bedeutung.

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