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Lebenswege in die Altersarmut.

Biografische Analysen und sozialpolitische Perspektiven.

Duncker & Humblot,
Buch
89,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

In der Sozialpolitikforschung ist »Altersarmut« inzwischen wieder zu einem breit diskutierten Thema geworden. Die Studie befasst sich mit den biografischen und strukturellen Determinanten der Grundsicherungsbedürftigkeit im Alter und darauf aufbauend mit der Frage nach zielführenden und ursachengerechten sozialpolitischen Strategien zur Begrenzung zukünftiger Altersarmut.
Gegenstand des empirischen Teils ist die typisierende Rekonstruktion und Analyse von Lebensverläufen und Altersvorsorgebiografien, die im Ergebnis zu einer Angewiesenheit auf Leistungen der Grundsicherung im Alter geführt haben. Auf der Basis biografisch-problemzentrierter Interviews mit grundsicherungsbedürftigen Seniorinnen und Senioren der Geburtsjahrgänge 1938–1947 werden zentrale Risikogruppen identifiziert sowie typische Biografiemuster und Risikokonstellationen analysiert und anhand von konkreten Fallbeispielen verdeutlicht.
Auf der Grundlage der empirischen Analysen entwickeln der Autor und die Autorin Grundzüge einer präventiv ausgerichteten, lebenslauforientierten und -begleitenden Alterssicherungspolitik, die auf die Gewährleistung eines existenzsichernden eigenständigen Alterseinkommens für alle Bürgerinnen und Bürger abzielt.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Lebenswege in die Altersarmut.
Autoren/Herausgeber: Antonio Brettschneider, Ute Klammer
Aus der Reihe: Sozialpolitische Schriften
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428147908

Seitenzahl: 461
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 690 g
Sprache: Deutsch

Dr. Antonio Brettschneider ist wissenschaftlicher Referent im Arbeitsbereich »Vorbeugende Sozialpolitik« des vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen geförderten Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) in Düsseldorf. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft insbes. Sozialpolitik am Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik (ISP) sowie Mitarbeiter am Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen. Er promovierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einer vergleichenden Arbeit zu Legitimationsdiskursen im Umbau der Alterssicherung in Deutschland und Spanien; seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Alterssicherung, vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, präventive Sozialpolitik und industrielle Beziehungen.
Ute Klammer ist seit 2007 Professorin an der Universität Duisburg-Essen und ab April 2016 Wissenschaftliche Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Nach ihrer Promotion im Fach Volkswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt a.M. war sie u.a. Referatsleiterin für Sozialpolitik am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung und Professorin für Sozialpolitik an der Hochschule Niederrhein (Mönchengladbach), bevor sie an die Universität Duisburg-Essen wechselte. Dort hatte sie von 2008 bis 2015 zudem das Amt der Prorektorin für Diversity Management und Internationales inne.

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