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Letzter Ausweg Staatsfeind

TWENTYSIX,
Buch
11,99 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Eigentlich beginnt eine Geschichte ja mit dem Anfang. Eigentlich, diese muss allerdings mit dem Ende beginnen. Mit einem Brief an den Bundespräsidenten, der für den Protagonisten Alex notwendig wird, da sich alles zu wiederholen scheint. Als längst verarbeitet geglaubte Ereignisse aus seiner Kindheit und Jugend in der DDR ihn während einer Nachrichtensendung einholen. Die Antwort auf seinen Brief lässt nicht lange auf sich warten, stellt ihn allerdings nicht wirklich zufrieden. Fortan beschäftigt ihn ein Gedanke, sich einzumischen, sein Anliegen deutlich zu machen. Auch für die Menschen, die nicht in der DDR gelebt haben und für die Generation, für die Erich Honecker so etwas ist wie Napoleon oder Hitler, jemand aus den Geschichtsbüchern. Er beschließt, seine Geschichte aufzuschreiben, zu erzählen. Aber auch die Staatssicherheit erzählt eine Version der Geschichte, aus ihrer Sicht, durch zahlreiche Originalunterlagen, die zeitlich und situativ eingefügt werden. Beginnend mit den ersten Wahrnehmungen seines Lebens, die zufällig das gemeinsame Auspacken eines Westpaketes innerhalb der Familie mit den unverwechselbaren Gerüchen sind, über seine Schul- und Ausbildungszeit mit Schlüsselerlebnissen, die nach und nach in ihm den Entschluss reifen lassen, dieses Land zu verlassen. Legal über einen Antrag, mit der naiven Vorstellung, es nur richtig erklären zu müssen. Jede Ablehnung seines Antrages zieht eine neue Antragsstellung nach sich, die Alex nach und nach radikalisierte.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Letzter Ausweg Staatsfeind
Autoren/Herausgeber: Axel Rüffler
Ausgabe: 2. Auflage

ISBN/EAN: 9783740706654

Seitenzahl: 364
Format: 21 x 14,8 cm
Gewicht: 526 g
Sprache: Deutsch

Axel Rüffler:
1963 gegen ausdrückliche Willensbekundung in der Deutschen Demokratischen Republik geboren, um im Alter von 3,5 Jahren unumstößlich unterbewusst mit dem Verlassen dieses Staatsgebildes beschäftigt zu sein.
Im Großen und Ganzen hat die Biographie des Alex aus „Letzter Ausweg Staatsfeind“ erstaunliche Parallelen mit der des Autors Axel Rüffler, der nach Ausscheiden aus der sozialistischen Wertegemeinschaft anfangs erstaunlich gut mit dem neuen Gesellschaftssystem konform funktionierte. Doch nach und nach holten ihn die Geister der Vergangenheit ein, meist im Schlaf, oder auch tagsüber in Form des einen oder anderen Menschen, der ihn an die Perversion und Dummheit vergangen geglaubter Zeiten erinnerte. Um diesen Geistern zu entfliehen, versuchte er sich in allen möglichen Extremsportarten bis hin zu illegalen Motorradrennen.
Auch seine Arbeit als Krankenpfleger in der forensischen Psychiatrie machte das Leben nicht leichter, zumindest nicht immer. Er fand Gefallen am Geschichten erzählen, bis er in einer bierseligen Runde eines Bildungsurlaubes von mehreren Zuhörern aufgefordert wurde, diese aufzuschreiben, diese Geschichten, die anscheinend interessieren. Nach dem Fertigstellen des Romans „Letzter Ausweg Staatsfeind“ machte er sich am nächsten Tag sofort an die Verwirklichung seiner nächsten Idee, eines Kriminalromans, „Abseits“, der in absehbarer Zeit zu erhalten sein wird.

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