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Lex Irnitana.

Gesammelte Aufsätze.

Duncker & Humblot,
Buch
89,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Mit der von Clandestini 1981 aufgespürten Lex Irnitana besitzen wir nicht nur die Munizipalordnung der Stadt Irni aus den neunziger Jahren n. Chr., sondern das flavische Stadtrecht, nach dessen Vorlage die Stadtrechte aller peregrinischen Städte Spaniens in den letzten Jahrzehnten des ersten Jahrhunderts abgefaßt worden sind.
Anders als die übrigen, durchweg älteren in Fragmenten uns bekannten Stadtrechte ist die Lex Irnitana sachlich untergliedert. Die hier gesammelten Aufsätze behandeln verschiedene Aspekte und Einrichtungen des Gesetzes. Ausführlich dargelegte Themen sind die Förderung der Romanisierung durch das Stadtrecht, die wörtliche oder auch abgeänderte Verwendung von Vorschriften älterer Munizipalordnungen, der Vergleich mit den Tafeln von Veleia und Ateste und die Verfassung Irnis vor der Lex Irnitana. Behandelt werden außerdem die Gerichtsbarkeit in Irni und einzelne Institute des Zivilprozeßrechts. Darüber hinaus wird ein Einblick in den ökonomischen Alltag gegeben. Zum Abschluß werden die erwähnten Fragmente der flavischen Stadtrechte anderer kleiner Gemeinden der Provinz Baetica ediert.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Lex Irnitana.
Autoren/Herausgeber: Joseph Georg Wolf
Aus der Reihe: Freiburger Rechtsgeschichtliche Abhandlungen. Neue Folge
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428139309

Seitenzahl: 292
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 405 g
Sprache: Deutsch

Joseph Georg Wolf wurde 1930 in Düsseldorf geboren, wo er auch die Schule besuchte. Nach dem Abitur studierte er in Freiburg, Göttingen und Neapel Rechtswissenschaften. 1959 wurde er in Göttingen promoviert, wo er sich 1964 für Römisches Recht, Bürgerliches Recht und Privatrechtsgeschichte auch habilitierte. Zum Wintersemester dieses Jahres wurde er als Nachfolger von Fritz Pringsheim auf den Lehrstuhl für Römisches Recht nach Freiburg berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung 1998 lehrte. Berufungen nach Wien, Bern, Heidelberg und Göttingen. Sein Forschungsfeld ist auch heute noch das Römische Recht und seine Geschichte.

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