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Lexikon der Leistungsgesellschaft

Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt

edition assemblage,
Taschenbuch
7,80 € Preisreferenz Sofort lieferbar

Kurzbeschreibung

Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln. Während wir Sport treiben, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser Rennrad das Treppenhaus hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir mit einem coffee to go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren und wir am Ende des Tages einmal mehr versucht haben, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.
Mit Fotos von Johanna Bröse und einem Vorwort von Oliver Nachtwey.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Lexikon der Leistungsgesellschaft
Autoren/Herausgeber: Sebastian Friedrich
Weitere Mitwirkende: Oliver Nachtwey, Johanna Bröse
Ausgabe: 1., Originalausgabe

ISBN/EAN: 9783960420019

Seitenzahl: 96
Format: 18 x 11 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der »Leistungsgesellschaft« erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus: den Neoliberalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln. Während wir Sport treiben, wir über unseren Arbeitgeber sprechen, als sei er unser bester Freund, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen austauschen, wir mit einem coffee to go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir am Ende des Tages einmal mehr versucht haben, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.
Mit Fotos von Johanna Bröse und einem Vorwort von Oliver Nachtwey.

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