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Lichtwolf Nr. 41 ("Experten")

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Kurzbeschreibung

Als „Zeitschrift trotz Philosophie“ packt der Lichtwolf das Gute, Schöne und Wahre in einen Mixer und serviert das ganze vierteljährlich mit Schirmchen und einem Schuss Rum. Der Name „Lichtwolf“ ist zusammengesetzt aus dem Heideggerschen Begriff für das Ereignis der Wahrheit („Lichtung“) und dem Tier, das weiß, wo es langgeht: dem Leitwolf. Die kultivierte Flegelei im Lichtwolf qualifiziert ihn für den, der es nötig hat und eine solche besitzt, als Inventar der Schublade „Studenten- und/oder Untergrundzeitschriften“.

Details
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Hauptbeschreibung

Titel: Lichtwolf Nr. 41 ("Experten")
Autoren/Herausgeber: Michael Helming, Marc Hieronimus, Wolfgang Schröder, Jürgen Nielsen-Sikora, Der Bdolf, Georg Frost, Timotheus Schneidegger (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783941921269

Seitenzahl: 80
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Experten wissen alles besser und erinnern uns daran, dass wir uns nicht mit allem auskennen können; andererseits erlauben diese Spezialisten uns erst unsere universale Dreiachtelbildung. Grund zu Dank und Kritik an ihnen, die das Titelthema dieser Frühlingsausgabe stellen.
Nach der Einleitung ins Titelthema, die den platonischen Ursprüngen der Expertenherrschaft nachgeht, leitet Bdolf zunächst die Jugend hin zum Thema mit 13 Thesen zum Expertenwesen. Den entsprechenden Eintrag in der Morpho-etymologischen Enzyklopädie der deutschen Alltagsprache hat Marc Hieronimus herauskopiert - anzugucken und nachzulesen im LichtwolfReader. Auf der Kinderseite Lichtwelpe beantwortet Onkel Helming die Zuschrift der 9,5-jährigen Kim-Chloe über Fachleute und Nobelpreise. Ohne rosafarbenes Taschentuch ist man nichts, lehrt die Kurzgeschichte von Johannes Witek, und Wolfgang Schröder erklärt mit Ulrich Horstmann, wieso Kunstexperten die größten Feinde und Verächter der Kunst sind. Mirko Stehrs Kulturkritikerinnen gucken im Dessin Comedysendungen, sodann stellt Marc Hieronimus eine Reihe von Experten mit ihren Vor- und Nachteilen vor - von den unvermeidlichen Sexperten bis zum Wegsperten. Mit Martin Buber und Karl Jaspers kritisiert Matthias Laux die Kommunikation der Experten mit den Laien und Jürgen Nielsen-Sikora stellt uns Hans im Glück als Experten für Lebenskunst vor. Bdolf sortiert Experten nach Berufsständen (vom Beamten bis zum Pferdeschänder), ehe Clarissa Gonzofeva die Gynäkologie als männliches Herrschaftswissen entlarvt. Vasile V. Poenaru hat sich mit einem Raumfahrtexperten der NASA über das Zurücklegen von Distanzen unterhalten und Tina Wirtz wird grundsätzlich über Technokraten und Fachleute, an denen zumindest in den Medien kein Mangel herrscht. Von Experten für Vogelhausbau erzählt Johannes Witek und davon, welches Expertenbild sich in der Programmierung von Expertensystemen verrät, erzählt Georg Frost. Das IPuP und Stefan Rode sind einem gemeinsamen Forschungsauftrag nachgegangen: Während das Institut erörtert, ob man in dieser Gesellschaft als Philosophin (=Experte für das gute Leben) leben soll, geht Rode der Frage nach dem Wie nach. In der größten Bratwurst der Welt geben in dieser Ausgabe sechs Autoren Metasenf dazu ab, wozu sie ihren Senf lieber nicht abgeben.
Den hinteren Heftteil eröffnet die Fortsetzung von Stefan Schulze Beierings Essayreihe darüber, was ein Wort ist. Auf ein kurzes Wort geben Helming, Hieronimus und Schneidegger Sentenzen Pro Domo et Mundo zum Besten, hernach werden in der Reihe Kurz und Klein wieder zahlreiche Bücher in je unter 800 Zeichen besprochen. Es folgt der Rückblick auf das Gerede im Feuilleton des zurückliegenden Winters. Zum guten Schluss endet die Essayfolge über Romane und Kurzgeschichten damit, dass Michael Helming seine Eingangsthese von der Überlegenheit der Kurzgeschichte über den Roman, gegen die Antithese aus dem letzten Heft verwahrt. Dann noch Kurzbiographien der Beiträger sowie Reklame, Impressum und Ende.

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