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Liquiditätsbedarf im Grosszahlungsverkehr – Folgen für die Geldpolitik

Der Einfluss der Systeme TARGET und RTGSplus auf die Geldpolitik des Eurosystems

Buch
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Kurzbeschreibung

Seit 1999 ist die Europäische Zentralbank Hüterin der europäischen Gemeinschaftswährung. Die Möglichkeit der Einflussnahme auf den Geldwert wird dem Zentralbankensystem durch ein Monopol über die Bereitstellung von Zentralbankgeld gegeben. In der durch technologischen Fortschritt, Finanzinnovationen und Globalisierung begründeten Erosion der Nachfrage nach Zentralbankgeld wird vielfach die größte Herausforderung der Geldpolitik gesehen.
Im gleichen Jahr führte das ESZB ein neues System zur Abwicklung von Großbetragszahlungen unter Banken ein. Dieses Zahlungssystem, TARGET, ist ein Bruttozahlungssystem. Systeme dieses Typs werden häufig mit besonders hohen Liquiditätsanforderungen in Verbindung gebracht. Ist die Einführung des TARGET-Systems der Versuch, die Effektivität der Geldpolitik zu verbessern, indem die Nachfrage nach Zentralbankgeld künstlich am Leben erhalten wird? Werden TARGET und seine Nachfolger der Konkurrenz von Verrechnungssystemen – deren Teilnehmer statt mit teurem Zentralbankgeld mit ihrem guten Namen 'bezahlen' – standhalten können?

Details
Autor

Titel: Liquiditätsbedarf im Grosszahlungsverkehr – Folgen für die Geldpolitik
Autoren/Herausgeber: Sandra Haasis
Aus der Reihe: Freiburger Dissertationsreihe
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783793050025

Seitenzahl: 231
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 300 g
Sprache: Deutsch

Sandra Haasis geb. 1973, Studium der Wissenschaftlichen Politik und der Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, Promotion 2003 an der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg. Bis April 2004 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Finanzwissenschaft und Monetäre Ökonomie und Dozentin an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) und der Deutschen Immobilienakademie (DIA), derzeit Angestellte bei der Deutschen Bundesbank.

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