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Long Lost Friends

Wechselbeziehungen zwischen Design-, Medien- und Wissenschaftsforschung

Diaphanes ,
Buch
34,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Obwohl Design-, Medien- und Wissenschaftsforschungen seit einigen Jahren eine gewisse Konjunktur erfahren, ist die Frage nach ihren Korrelationen bisher nur selten gestellt worden. Der Band reagiert auf diesen Mangel, indem er nach den Schnittstellen und Überschneidungen der drei Disziplinen sucht. Sein Ausgangspunkt ist das gemeinsame Interesse an konkreten Darstellungsweisen des Experimentierens, Aufzeichnens, Entwerfens und Gestaltens. Dabei untersuchen die Beiträge sowohl synchrone Verknüpfungen, durch die Wissensbestände ausgetauscht, Agenden verglichen oder Interdisziplinarität eingefordert wird, als auch ihre historischen Beziehungen, die in der Genealogie der Forschungsfelder und den Gründen oder Motiven ihres Auftauchens zu finden sind: seien es mediale Praktiken, ästhetische Präferenzen oder handwerkliche Fertigkeiten. Ziel ist zum einen die Selbstreflexion der Disziplinen, zum anderen aber auch der Versuch, in ihnen transversale Strategien, Objekte oder Formen ausfindig zu machen. So werden Zukunftsoptionen geschaffen, die weder hinter erreichte Standards zurückfallen noch wehrlos sind gegenüber den Zumutungen der Wissenschaftspolitik.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Long Lost Friends
Autoren/Herausgeber: Claudia Mareis, Christof Windgätter (Hrsg.)
Aus der Reihe: sequenzia
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783037341926

Seitenzahl: 232
Format: 23,3 x 15,3 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 409 g
Sprache: Deutsch

Claudia Mareis ist Design- und Kulturwissenschaftlerin. Nach einer Ausbildung in Grafikdesign absolvierte sie ein Studium in Design-, Medien- und Kunsttheorie sowie Kulturwissenschaften in Zürich, Berlin und Linz. 2009 war sie Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. 2010 promovierte sie mit einer diskursanalytischen Arbeit zu Design als Wissenskultur an der Kunstuniversität Linz. Sie forscht beim Nationalen Forschungsschwerpunkt für Bildkritik eikones an der Universität Basel zur Geschichte und Praxis von Kreativitäts- und Ideenfindungstechniken in der Nachkriegszeit. Seit 2008 ist sie Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Designtheorie und -forschung DGTF sowie seit 2009 Mitglied im Board of International Research in Design BIRD des Birkhäuser-Verlags. Von 2006 bis 2011 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann Forschungsdozentin an der Hochschule der Künste Bern. Als Dozentin für Designtheorie und -geschichte ist sie an mehreren Kunsthochschulen in der Schweiz und Deutschland tätig. Derzeit forscht sie im Forschungscluster »Bild, Modell, Entwurf« beim NFS Bildkritik eikones an der Universität Basel an einem Habilitationsprojekt zur Geschichte und Praxis von Kreativitäts- und Ideenfindungstechniken in der Nachkriegszeit.
Christof Windgätter ist Wissenschafts- und Medienhistoriker. Nach einer Ballettausbildung studierte er Philosophie, Germanistik und Kulturwissenschaften in München, Los Angeles und Berlin. Er promovierte an der Humboldt-Universität mit einer Arbeit über Schreiben, Schrift und Schreibgeräte bei Friedrich Nietzsche, war Postdoctoral Research Fellow am Berliner Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (Abt. III) und anschließend Fellow des Referates Wissenschafts- und Forschungsförderung in Wien. Nach einem Gastprofessorat an der Leuphana Universität Lüneburg, hat er eine Professur für Medientheorie an der Berliner Technischen Kunsthochschule inne.

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