Erweiterte
Suche ›

Marketing in Low-Prestige-Märkten - eine theoretische und empirische Annäherung an ein vernachlässigtes Phänomen

Sonstiges Produkt
15,00 € Preisreferenz Nicht lieferbar

Kurzbeschreibung

Low-Prestige Märkte
Als Low-Prestige-Märkte werden legale öffentliche Branchen definiert, die aufgrund von ethisch kontroversen Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftspraktiken ein geringes soziales Ansehen haben. Dazu zählen beispielsweise die Finanzdienstleistungsbranche, die Glücksspielbranche, die Tabakbranche oder die Erotikbranche. Trotz ihrer finanziellen und gesellschaftlichen Bedeutung existiert für Low-Prestige-Märkte kein spezialisiertes Messinstrument, das eine theoretisch und empirisch fundierte Herangehensweise an ein gezieltes offensives Marketing zur Verbesserung des sozialen Ansehens ermöglicht.
Bei Low-Prestige und seinen Facetten handelt es sich um ein bisher in dieser Form nicht existie-rendes neutrales Konstrukt, welches das ethisch kontroverse Verhalten eines Subjekts abbildet. Herkömmliche Reputations- und Prestigemessintrumente führen bei der Identifikation von Low-Prestige nicht zu den gewünschten Ergebnissen, da ihre Variablen nicht den inhaltlich-semantischen Bereich dieses problembehafteten Ansehens abdecken.
Forschungsfragen und Vorgehensweise
Das Konstrukt Low-Prestige als neue Wortschöpfungen muss vorerst präzisiert und definiert wer-den. Darauf aufbauend wird die Frage beantwortet, welchen Branchen die Gesellschaft eine gerin-ge Wertschätzung entgegenbringt. Die Beantwortung dieser beiden Forschungsfragen erfolgt an-hand einer explorativen empirischen Studie.
Die dritte Forschungsfrage zielt auf die Identifikation der Treiber des niedrigen Ansehens ab. Die Identifikation der Stellschrauben für Marketinginstrumente kann nämlich nur gelingen, wenn adä-quate mehrdimensionale Messinstrumente vorliegen. Ein weiteres Ziel ist es somit, ein Instrument zu finden, welches die zentralen Bestimmungsfaktoren von Low-Prestige eruiert. Vor diesem Hin-tergrund wurden anhand eines Kriterienkatalogs bestehende Prestige- und Reputationsmessmo-delle analysiert. Dabei stellt sich der Reputation Quotient als eine geeignete Adaptionsbasis für die eigenständige Entwicklung eines Low-Prestige-Messinstruments dar. Das kreierte Messmodell wird durch eine weitere empirische Analyse validiert.
Es gehen 29 Indikatoren in das endgültige Modell ein, welche wiederum durch einen reflektiven Zusammenhang mit sieben Faktoren verbunden sind. Die sieben Faktoren von Low-Prestige, und somit die Treiber eines geringen sozialen Ansehens, lauten Emotionaler Anklang, Soziale Verant-wortlichkeit, Produkte und Dienstleistungen, Führung, Arbeitsplatzumgebung, Wirtschaftliche Ver-antwortlichkeit und Kundenorientierung.
Wissenschaftlicher Beitrag und Ausblick
Durch die Identifikation von Low-Prestige-Märkten können diese detaillierter, auch bezüglich weite-rer Aspekte jenseits des sozialen Ansehens, untersucht werden. Diese Arbeit stellt durch die Defi-nition der Begrifflichkeiten die Basis für weitere Forschungstätigkeiten in diesem Spezialgebiet dar. Industrieökonomische Betrachtungsweisen und die Erforschung von Analogien zum Prestigenut-zen sind hierbei interessante Forschungsfragen.
Die „Low-Prestige-Skala“ dient speziell dazu, das Ausmaß der zentralen Bestimmungsfaktoren des ethisch kontroversen Verhaltens von Branchen und Unternehmen zu beurteilen. Die mehrfaktorielle Struktur des Instruments ermöglicht es dem Management, genau dort konkrete offensive Marke-tingaktivitäten anzusetzen, wo die Treiber der negativen Bewertung liegen.

Details
Schlagworte

Titel: Marketing in Low-Prestige-Märkten - eine theoretische und empirische Annäherung an ein vernachlässigtes Phänomen
Autoren/Herausgeber: Stefan Zant
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783921953211
Originaltitel: Marketing in Low-Prestige-Märkten - eine theoretische und empirische Annäherung an ein vernachlässigtes Phänomen
Originalsprache: Deutsch

Seitenzahl: 125
Format: 21 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 120 g
Sprache: Deutsch

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht