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Militär und Gewalt.

Sozialwissenschaftliche und ethische Perspektiven.

Duncker & Humblot,
Buch
74,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Der Band beschäftigt sich mit bewaffneter Gewalt, wie sie durch Streitkräfte vorgehalten, organisiert und angewandt wird. Das Militär als Repräsentant des staatlichen Gewaltmonopols unterliegt gewöhnlich besonderen Zwängen, da staatliche Gewalt, um als legitim gelten zu können, kontrolliert werden muss; aus dieser Kontrolle erwächst wiederum Legitimation, die ihrerseits durch die der Gewaltausübung inhärenten Dynamiken gleichzeitig immer wieder abhanden zu gehen droht. Das so skizzierte Spannungsfeld zwischen Einhegung und Legitimation militärischer Gewalt, das nicht zuletzt die gesellschaftliche Verortung des Militärs als staatliche Organisation mit ihren Angehörigen bedingt, wird in den Beiträgen der Autorinnen und Autoren vornehmlich in Bezug auf Deutschland und die Bundeswehr in den Blick genommen. Dabei werden Formen, Funktionsbedingungen und Entwicklungstendenzen militärischer Gewalterfahrung aus unterschiedlichen (fach)disziplinären Perspektiven aufgegriffen und analysiert, um kritische Impulse für die wissenschaftliche wie öffentliche Auseinandersetzung mit den zivil-militärischen Beziehungen zu setzen.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Militär und Gewalt.
Autoren/Herausgeber: Nina Leonhard, Jürgen Franke (Hrsg.)
Aus der Reihe: Sozialwissenschaftliche Schriften
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428145812

Seitenzahl: 315
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 420 g
Sprache: Deutsch

Dr. phil. Jürgen Franke war bis 2012 Berufssoldat und zuletzt als militärischer Dozent für Soziologie und Sozialpsychologie am Fachbereich Human- und Sozialwissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg tätig. Derzeit doziert er u.a. als Lehrbeauftragter für Soziologie im Bereich »Interdisziplinäre Studienanteile« an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich »Military Studies«, dabei konzentriert er sich vor allem auf die durch den Wandel der Bundeswehr zur Einsatzarmee bewirkten Veränderungen in den zivil-militärischen Beziehungen.
Dr. phil. Nina Leonhard ist seit 2009 als Dozentin für Allgemeine Soziologie und Politikwissenschaft am Fachbereich Human- und Sozialwissenschaften an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg tätig und lehrt darüber hinaus Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Neben militärsoziologischen Fragestellungen liegen ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich der sozialwissenschaftlichen Forschung zu Gedächtnis, Erinnern und Vergessen sowie der politischen Soziologie.

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