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Militarismus in Deutschland

Geschichte einer kriegerischen Kultur

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Kurzbeschreibung

Der deutsche Militarismus hat seine Ursprünge in der altpreußischen Gesellschaft des 18. Jh. Wolfram Wette zeigt den Werdegang eines Systems, dessen Grundlagen der Menschenerziehung, der Verhaltensweisen und der Einstellung zum Staat schon früh militärisch geprägt waren. Diese soziale Militarisierung der deutschen Gesellschaft sollte sich bis weit in das 20. Jh. hinein fatal auswirken.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Militarismus in Deutschland
Autoren/Herausgeber: Wolfram Wette
Ausgabe: 1. Auflage 2008

ISBN/EAN: 9783534216437

Seitenzahl: 307
Format: 22 x 15 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Dass eine mit Gewalt imprägnierte Gesellschaft zu gegebener Zeit eine Eigendynamik entfalten, dass sie sich sogar als ein Treibhaus für Katastrophen erweisen kann, diese uns heute einleuchtend erscheinende Einsicht musste im 20. Jahrhundert teuer erkauft werden.
Wolfram Wette, weithin bekannt als einer der wichtigsten – kritischen – Militärhistoriker, macht mit seinem neuesten Werk deutlich, dass weiterreichende Erkenntnisse über die Genese des preußisch-deutschen Militarismus und der zwei Weltkriege aber erst gewonnen werden können, wenn bewusst wird, wie tief das Militär in Struktur und Mentalität der deutschen Gesellschaft besonders vom Kaiserreich an bis in die Zeit des Nationalsozialismus verwurzelt war. Einflüsse des Militärs auf die Politik, die Wissenschaft und die Wirtschaft, sozialer Militarismus, Gewaltverherrlichung, Kriegsideologien, Freund-Feind-Denken, nationalistische und rassistische Ideologien, militaristische Erziehung, Interessen der Rüstungsindustrie und andere Erscheinungen sind als Bestandteile eines größeren Ganzen aufzufassen. – In dieser Form ist Wolfram Wettes umfassende Darstellung provokant und konkurrenzlos.

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