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Minderheiten

Versuch einer völkerrechtlichen Begriffsbestimmung

Facultas,
Buch
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Kurzbeschreibung

Für den Begriff "Minderheit" existiert trotz zahlreicher bilateraler und multilateraler Abkommen weder eine völkerrechtlich allgemein gültige, noch eine allseits anerkannte wissenschaftliche Definition. Vor diesem Hintergrund klärt diese Arbeit umfassend, unter Betrachtung universaler und regionaler Quellen, was unter einer "ethnischen, sprachlichen, religiösen oder nationalen Minderheit" zu verstehen ist. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die umfassende Analyse der Staatenpraxis und der Praxis der Vertragsüberwachungsorgane gelegt. Ebenso steht eine problemorientierte Betrachtung aktueller Fragen wie zum Beispiel die Einbeziehung von Fremden und Immigranten in den völkerrechtlichen Minderheitenschutz im Zentrum.
Um der Aufgabenstellung gerecht zu werden ist eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen des Minderheitenschutzes unumgänglich. Warum zum Beispiel sind Minderheiten angesichts des modernen Menschenrechtsschutzes überhaupt noch Sonderrechte zu gewähren? Sollte ein Staat nicht nach möglichst hoher Homogenität streben, um Stabilität oder das Wohl des Einzelnen zu fördern?
Als Ergebnis der Arbeit wird der Entwurf einer möglichen Legaldefinition präsentiert und ein Weg zu deren Implementierung aufgezeigt.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Minderheiten
Autoren/Herausgeber: Eva Lahnsteiner
Aus der Reihe: Schriften zum Internationalen und Vergleichenden Öffentlichen Recht
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783708911090

Seitenzahl: 295
Format: 20,5 x 14,5 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 359 g
Sprache: Deutsch

Dr. Eva Lahnsteiner ist als Juristin bei der Stadt Wien tätig. Sie war Geschäftsführerin und Länderreferentin für Rumänien am Kompetenzzentrum Südosteuropa

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