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Moral und Erziehung in der pluralistischen Gesellschaft

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Kurzbeschreibung

Die Probleme moralischer Erziehung sind in der Struktur der pluralistischen Gesellschaft mit ihren schwankenden Wertorientierungen begründet. Nötig ist deshalb die Entwicklung übergreifender Werte und Normen wie Freiheit und Persönlichkeitsbildung sowie Gerechtigkeit und Gemeinwohl. Der Autor arbeitet in diesem interdisziplinären Ansatz unter Einbeziehung englischsprachiger Literatur Ziele und Inhalte einer moralpädagogischen Erziehung in der Schule heraus. Dabei richtet er seinen Blick insbesondere auf die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit und auf jene Erziehungskonzepte, die in den letzten Jahrzehnten diskutiert und praktiziert wurden.

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Hauptbeschreibung

Titel: Moral und Erziehung in der pluralistischen Gesellschaft
Autoren/Herausgeber: Hans-Joachim Werner
Ausgabe: Sonderausgabe der 1. Auflage 2002

ISBN/EAN: 9783534265282

Seitenzahl: 300
Format: 22 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Hans-Joachim Werner, geb. 1940, studierte Philosophie, Pädagogik und Germanistik und ist Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Dass es mit der Moral in unserer Gesellschaft nicht zum Besten stehe, kann man allenthalben hören. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass der Grund hierfür jedoch nicht die oft beklagte Anspruchshaltung, fehlende Leistungsbereitschaft oder sittliche Verwahrlosung der ›jungen Generation‹ ist. Vielmehr wird deutlich, dass die Fehlentwicklungen in der Struktur der pluralistisch geprägten Gesellschaft begründet sind. Besondere Probleme für die sozialen Beziehungen der Menschen untereinander entstehen nämlich insbesondere dann, wenn im Bereich von Moral und Sittlichkeit die Vielzahl von Verhaltensmöglichkeiten nicht mehr durch allgemein anerkannte Vorgaben gebunden ist. Hans-Joachim Werner arbeitet die Rücksichtnahme auf sich selbst sowie auf die soziale und natürliche Mitwelt als ethisch-moralische Leitvorstellungen einer pluralistischen Gesellschaft heraus und entwickelt konkrete pädagogische Ziele. Sein Hauptaugenmerk gilt dabei der Erziehungswirklichkeit an Schulen, vor allem der Persönlichkeit des Lehrers sowie in den letzten Jahrzehnten erprobten Konzepten der Moralerziehung.

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