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Musikpädagogik und Musiktheorie

Systemtheoretische Beobachtungen einer problematischen Beziehung

Waxmann,
Buch
34,90 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die nicht immer einfache Fächerbeziehung zwischen Musikpädagogik und Musiktheorie wird systemtheoretisch durchleuchtet. Als Grundlage der Untersuchungen dienen mehr als 350 Textdokumente aus drei Jahrhunderten Fachgeschichte. Den theoretischen Kontext bilden strukturelle Besonderheiten des Kunst-, Erziehungs- und Wissenschaftssystems, wie Niklas Luhmann und andere Theoretiker sie dargelegt hat. Deutlich wird, dass die Zuständigkeitsbereiche der beiden Fächer sich in einer Weise überschneiden, die es erforderlich macht, den Problemen nicht auszuweichen, sondern neu informiert aufeinander zuzugehen.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Musikpädagogik und Musiktheorie
Autoren/Herausgeber: Verena Weidner
Aus der Reihe: Perspektiven musikpädagogischer Forschung
Ausgabe: 1. Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783830931683

Seitenzahl: 208
Format: 24 x 17 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Die Fächerbeziehung Musikpädagogik – Musiktheorie gilt in vielerlei Hinsicht als schwierig. Sei es mit Blick auf die Musiklehrerausbildung, den schulischen Musikunterricht oder die scheinbare Schnittfläche ›Musik‹ – die Perspektiven der beiden Fächer und ihrer Fachvertreter auf gemeinsame Themen und Aufgabenbereiche unterscheiden sich mitunter sehr grundsätzlich. Eine Folge dieser Differenzen sind Kommunikationsprobleme und Kompetenzkonflikte sowohl in der hochschulisch-universitären Alltagskommunikation als auch in bisweilen schriftlich publizierten Fachdebatten. Obwohl diese Problematik seit langem bekannt ist, blieb sie bislang weitgehend unerforscht. Die Verfasserin versucht in der vorliegenden Arbeit diese Lücke zu schließen, indem sie das Verhältnis zwischen Musikpädagogik und Musiktheorie systematisch untersucht und dabei wechselseitige Missverständnisse ebenso zu Tage fördert wie lang tradierte Vorurteile oder ein unfruchtbares Nebeneinander der Diskurse. Als Grundlage dienen ihr zum einen mehr als 350 Textdokumente aus drei Jahrhunderten Fachgeschichte, zum anderen strukturelle Besonderheiten des Kunst-, Erziehungs- und Wissenschaftssystems, wie Niklas Luhmann und andere Theoretiker in seinem Umfeld sie im Rahmen ihrer systemtheoretischen Gesellschaftsanalysen dargestellt haben.

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