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NS-Justiz und Nachkriegsjustiz

Beiträge für Schule und Bildungsarbeit

Wochenschau Verlag,
Buch
24,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

An den Großverbrechen des NS-Regimes waren nicht nur NSDAP, SA und SS beteiligt. Auch der Staat mit seinen Institutionen wie beispielsweise Wehrmacht, Polizei und Justiz war Täter. Nach Kriegsende trat die Selbstrechtfertigung dieser Institutionen in den Vordergrund, während die Aufklärung ihrer Verbrechen in den Hintergrund geriet. Obwohl die Straf- und Militärgerichte zahllose Justizmorde verübten, ist kein einziger Richter wegen seiner Justizverbrechen von einem bundesdeutschen Gericht verurteilt worden. Im Gegenteil, die Justiz der Bundesrepublik wurde mit belastetem Personal wiederaufgebaut. Die historische Forschung hat sich erst sehr spät mit diesen Personen und ihrem Wirken in der Bundesrepublik beschäftigt. Für die demokratische Entwicklung Deutschlands ist es jedoch von großer Bedeutung, den verbrecherischen Charakter der NS-Justiz als Teil des Unrechtssystems der Nationalsozialisten zu erkennen.
Anhand von Originaldokumenten betrachtet dieser Band wichtige Forschungsergebnisse zur Beteiligung des Justizpersonals an den NS-Verbrechen. Dadurch entsteht eine interessante Sammlung aus juristischen Aspekten, aufbereitet für Historiker und am Thema Nationalsozialismus Interessierten. Für Interessierte aus der Bildungsarbeit bietet das Buch zusätzliche neue Einsichten auf die Gedenkstätte als außerschulischen Lernort.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: NS-Justiz und Nachkriegsjustiz
Autoren/Herausgeber: Albrecht Pohle, Martin Stupperich, Wilfried Wiedemann (Hrsg.)
Aus der Reihe: Geschichte für heute in Wissenschaft und Unterricht
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783734400032

Seitenzahl: 224
Format: 21 x 13,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 250 g
Sprache: Deutsch

Uwe Bader, Historiker, Leiter des Referates Gedenkarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in der Gedenkstätte KZ Osthofen
Dr. Stephan Alexander Glienke, Jg. 1974, Zeithistoriker, Hannover
Dr. Wolf Kaiser, Jg. 1948, stellvertretender Leiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz und Leiter der Bildungsabteilung
Dr. Albrecht Kirschner, Jg. 1965, selbständiger Historiker, derzeit Leiter der Geschäftsstselle der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit, Marburg
Dr. jur. Gerhard Pauli, Jg. 1958, Oberstaatsanwalt, Hagen/Westf.
Prof. Dr. jur. Joachim Perels, Jg. 1942, Erstes Juristisches Staatsexamen, Habilitation im Fach Politische Wissenschaft, Lehrtätigkeit an der Leibniz Universität Hannover
Albrecht Pohle, Jg. 1942, Leitender Ministerialrat a.D., bis 2007 im Niedersächsischen Kultusministerium u.a. zuständig für den Ausbau der Gedenkstätte Bergen-Belsen und die Förderung der regionalen Gedenkstätten im Lande, Gehrden bei Hannover
Dr. Martin Stupperich, Jg. 1943, Oberstudiendirektor i.R., Leiter des Gymnasiums Leibnizschule Hannover (bis 2009), Vorsitzender des Niedersächsischen Geschichtslehrerverbandes (bis 2013), Hannover
Dr. Sebastian Weitkamp, Jg. 1973, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Gedenkstätte Esterwegen, Osnabrück
Dr. Beate Welter, Historikerin, Leiterin der Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert
Wilfried Wiedemann, Jg. 1940, Leitender Regierungssdirektor a.D., Gründungsgeschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten a.D.
Dr. Irmtrud Wojak, geb. 1963, Historikerin, Privatdozentin und Lehrbeauftragte an der Universität der Bundeswehr, Geschäftsführerin der BUXUS STIFTUNG gemeinnützige GmbH, München und Eschenlohe

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