Erweiterte
Suche ›

Nachricht die v. K---sche Untersuchung betreffend

Ein Beitrag über Verbrechen und Strafen

Buch
11,00 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Theodor Gottlieb von Hippel (1741-1796) ist vor allem durch seinen Roman Lebensläufe nach Aufsteigender Linie (1778/81) sowie seine beiden Schriften Über die Ehe (1774) und Über die bürgerliche Verbesserung der Weiber (1792) bekannt geworden. In seiner Nachricht die v. K---sche Untersuchung betreffend geht es Hippel um das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts viel diskutierte Thema 'Kindsmord'. Ausgangspunkt seiner 'juristischen Geschichtserzählung' ist der Prozeß gegen Margarethe v. K---, die wegen Kindsmordes zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Hippel verbindet juristische Aktenstücke mit Auszügen aus medizinischen Gutachten und Verhörprotokollen und führt die damals gängige Rechtspraxis drastisch vor Augen. Hippels Nachricht stellt in der Kindsmordliteratur den ersten Versuch dar ? und unterscheidet sich in diesem Punkt beispielsweise von Wagners Kindermörderinn ?, die Fiktion in den Rahmen des Dokumentierbaren einzubinden und davon ausgehend eine grundsätzliche Diskussion über die Angemessenheit der Bestrafung von vorehelicher Sexualität bzw. von Kindsmord zu erörtern. Das juristische Anliegen erfährt in seinem Text eine politisch-gesellschaftliche Ausrichtung, welche die Diskussion am Ende des 18. Jahrhunderts resümiert, deren Bogen sich von Goethes Margaretha zu Hippels Margarethe spannt.

Details
Schlagworte

Titel: Nachricht die v. K---sche Untersuchung betreffend
Autoren/Herausgeber: Theodor G von Hippel, Matthias Luserke (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Matthias Luserke
Aus der Reihe: Kleines Archiv des achtzehnten Jahrhunderts
Ausgabe: 1., (Neudr. d. Erstausg. Königsberg 1792)

ISBN/EAN: 9783861102137

Seitenzahl: 66
Format: 21 x 14 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht