Erweiterte
Suche ›

Niemand und nichts wird vergessen

Biogramme und Briefe Hamburger Widerstandskämpfer 1933-1945. Eine Ehrenhain-Dokumentation in Text und Bild

VSA,
Buch
17,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Mit diesem Buch wird an eine Hamburger Gedenkstätte erinnert, die für den antifaschistischen Widerstand gegen NS-Herrschaft und Krieg, für Frieden und Freiheit von besonderer Bedeutung ist.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Niemand und nichts wird vergessen
Autoren/Herausgeber: Ursel Hochmuth, VVN – Bund d. Antifaschisten e.V. (Hrsg.)
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783899651218

Seitenzahl: 256
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Ursel Hochmuth
geb. 1931, ist seit 1966 verantwortlich für Geschichtsarbeit im Hamburger Landesvorstand der VVN, Autorin mehrerer Bücher über Faschismus und Widerstand

In dem 1946 auf dem Ohlsdorfer Friedhof eingerichteten Ehrenhain Hamburger Widerstandskämpfer haben bislang 56 Opfer des Naziregimes ihre letzte Ruhestätte gefunden. Ihre Schicksale legen Zeugnis für die Kontinuität des Arbeiterwiderstandes ab und zeigen die Vielfältigkeit oppositionellen Verhaltens vom individuellen Protest über Desertion aus der Wehrmacht bis hin zum organisierten Widerstand.
Ursel Hochmuth sammelt und recherchiert seit den 1960er Jahren für die vorliegende Publikation. In den Biogrammen skizziert sie, wie diese Männer und Frauen sich gegen das Naziregime engagieren, mit diesem in Konflikt geraten und ums Leben gebracht werden. Betroffene Familienangehörige und Kampfgefährten sind einbezogen. Für die Nachkriegszeit wird festgehalten, wenn die juristische Rehabilitierung der Opfer bei bundesdeutschen Gerichten erstritten werden musste. Den Biogrammen folgen Briefe aus der Haft, dem Exil oder anderen Orten und Abschiedsbriefe.
Im zweiten Teil des Buches hat die Chronistin die fast 60jährige Geschichte des Ehrenhains dokumentiert. Eingegangen wird dabei auf die Kämpfe der Hinterbliebenen und Weggefährten, um das Andenken an die Toten zu wahren. Angehörige und Freunde stellten sich die Aufgabe, ihnen eine würdige Gedenkstätte zu schaffen, was schließlich durch Solidarität aus eigener Kraft gelingt. Hier widerspiegeln sich auch zeitgeschichtliche Konflikte mit der Obrigkeit wegen ihres Umgangs mit Menschen, die dem Naziregime widerstanden und mit dem Leben bezahlten.
"Ursel Hochmuth ist zweifellos jene Hamburger Historikerin, die in den vergangenen Jahrzehnten am meisten geleistet hat, um den Widerstand gegen den Nationalsozialismus den ihm gebührenden Platz im öffentlichen Bewusstsein zu verschaffen." (Jörg Berlin, Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte)

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht