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Nietzsches "Genealogie der Moral"

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Kurzbeschreibung

In der ›Genealogie der Moral‹ tritt uns eines der revolutionärsten Werke der (Anti-)Ethik mit weit reichender Wirkung entgegen. Als Kritik der Moral will sie das Denken befreien und so wiederum eine Erneuerung der Moral möglich machen. Die Werkinterpretation stellt die Schrift in den Zusammenhang von Nietzsches Gesamtwerk, arbeitet ihre philosophischen Grundzüge heraus und verdeutlicht im Hauptteil schrittweise die Abschnitte der drei Abhandlungen.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Nietzsches "Genealogie der Moral"
Autoren/Herausgeber: Werner Stegmaier

ISBN/EAN: 9783534233823

Seitenzahl: 284
Format: 22 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 726 g
Sprache: Deutsch

Nietzsches ›Genealogie der Moral‹ ist eine ›Streitschrift‹: Er provoziert ›die Moral‹ so, dass sie sich als das kompromittiert, wogegen sie stets zu kämpfen glaubte, als ›Willen zur Macht‹. Die abendländisch-christliche Moral hatte sich, so Nietzsche, zu der Instanz erhoben, die alle Macht rechtfertigt, und sich auf diese Weise selbst als Macht tabuiert. In drei Abhandlungen verfolgt er sie in ihre außermoralischen Ursprünge hinein, in ihre Herkunft aus der Ohnmacht, aus der Grausamkeit und aus dem Leiden. Indem er die Forderung nach äußerster Wahrhaftigkeit, die sie in zweitausend Jahren herangezüchtet hat, zuletzt gegen sie selbst wendet, bricht er ihre Selbstgerechtigkeit auf und zwingt sie zur Selbstaufhebung. Damit ist aber zugleich das Denken im Ganzen betroffen. Nietzsche begreift die Moral so, dass das Denken nicht über sie verfügt, sondern selbst von ihr beherrscht wird. Seine Kritik der Moral ist daher auch eine Befreiung des Denkens, die wiederum eine Erneuerung der Moral möglich macht.

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