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Operation Sunrise 1945 - Kapitulation in Norditalien

Originalbericht des Vermittlers

Novalis-Verlag,
Buch
17,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Das Ende des Krieges in Oberitalien wurde zwar nur kurz vor der Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht erreicht, aber es besteht kein Zweifel, dass durch die Initiative Max Waibels zahllose Menschen, Soldaten und Zivilisten, vor dem Tode bewahrt wurden. Darüber hinaus wurden auch Häuser, Industrieanlagen und Kulturgüter vor der völligen Zerstörung geschützt, die Hitler an allen Fronten seinen in Rückzug geratenen Truppen befahl, gemäß seiner Politik der verbrannten Erde.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Operation Sunrise 1945 - Kapitulation in Norditalien
Autoren/Herausgeber: Max Waibel, Eduard Preiswerk, Alfons Burckhard, Georg Kreis (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Max U. Rapold
Aus der Reihe: Helvetica
Ausgabe: Unveränd. Neuaufl.

ISBN/EAN: 9783907160879

Seitenzahl: 188
Format: 12,5 x 18 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 334 g
Sprache: Deutsch

Die Kapitulatipon der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS in Italien war eines der wichtigsten und weittragensten Ereignisse der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges gewesen. Um die große Bedeutung, welche dieses dramatische Ereignis für die Abkürzung des Krieges in Europa hatte, zu verstehen, ist es notwendig, den italienischen Kriegsschauplatz im Rahmen der gesamten Kriegslage des Reiches bei Beginn des Jahres 1945 kurz zu würdigen.
Obwohl sich 1944 die militärische Lage in steigendem Maße verschlechtert hatte, war es im januar 1945 der Wehrmacht doch gelungen, an den Grenzen des Reiches Widerstand zu leisten...
An der Westfront war zwar die deutsche Winteroffensive in den Ardennen, diese letzte große Kraftprobe der Wehrmacht, gescheitert, aber sie hatte doch bewirkt, dass der allierte Großangriff vorerst unterbleiben musste....
An der Ostfront waren die Russen in Ostpreußen eingedrungen und stießen nach Pommern und Schlesien vor. Der militärisch wichtige böhmisch-mährische Raum, sowie ganz Österreich waren noch in deutscher Hand. Nur in der Slowakei und in Ungarn waren die Russen tief vorgestoßen. In Jugoslawien kämpften die Russen und die Armee Titos gegen harten deutschen Widerstand.
An der Südfront sperrte die Heeresgruppe C zwischen der Adria und dem Ligurischen Golf die Zugänge nach Oberitalien. So war die "Festung Europa" unhaltbar geworden, aber die deutsche Wehrmacht kämpfte immer noch rings um Deutschland, in den Ländern Norwegen, Böhmen, Mähren, Ungarn, Jugoslawien und Italien, sogar weit entfernt von den Grenzen des Reiches.
Bedrohlich für Deutschland war dagegen die alliierte Luftüberlegenheit an der Front und im Hinterland geworden. Zur See war das Reich längst in die Defensive gedrängt
Alle Anzeichen ließen darauf schließen, dass die Reichsführung entschlossen und auch noch imstande war, auf deutschem Boden hartnäckig, bis zur Erschöpfung aller Kräfte zu kämpfen. Für einen solchen Endkampf im Reich selbst, kam dem im Süden gelegenen, bayrisch-österreichischen Alpengebiet höchste Bedeutung zu. Ein rings von Gebirgen umschlossener Raum konnte als Zufluchtstellung im Notfall längere Zeit auch mit schwächeren Kräften gehalten werden. So wurde Österreich nicht nur ein wichtiges Gebiet für Verlagerung und Aufbau der Kriegsindustrie, sondern auch Aufnahmegebiet für die Evakuierung wichtiger Personen, Archive, Amtsstellen und Schätze. Der militärische Ausbau dieses Gebietes war Anfang 1945 noch ungenügend... Aber auch ohne umfangreiche Befestigungsbauten garantierten die bayrisch-österreichischen Alpen weitaus die stärkste Kampffront der Reichsverteidigung. Deshalb war es auch notwendig, das südliche Vorgelände des Alpenwalles, den oberitalienischen Raum, möglichst lange in der Hand zu behalten, um nicht die einige Landbrücke zwischen Frankreich und dem Balkan vorzeitig zum feindlichen Durchmarsch- und Aufmarschgebiet gegen die Alpenstellung werden zu lassen. Wirtschaftliche Überlegungen zwangen ebenfalls dazu, die reichen Gebiete Norditaliens...zu halten.
Auf politischem Gebiet mag auch die Rücksicht Hitlers auf Mussolini dazu beigetragen haben, den italienischen Boden nicht vorzeitig preiszugeben. (Aus dem 1. Kapitel des Buches)

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