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Organismus als Zellenstaat

Rudolf Virchows Körper-Staat-Metapher zwischen Medizin und Politik

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Kurzbeschreibung

Rudolf Virchow beschreibt in seiner berühmten Zellularpathologie den menschlichen Organismus als einen „freie[n] Staat gleichberechtigter [...] Einzelwesen“, deren Zusammenleben auf einem „solidarischen Bedürftigkeits-Verhätnisse zu einander“ basiert. Mit seiner Arbeit über den zellulären Aufbau des Körpers verändert Virchow allgemein verbreitete Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Als linksliberale Politiker und Mitbegründer der Fortschrittspartei kritisiert er bestehende Missstände wie die mangelhaften Lebensbedingungen der sozial Schwachen.In seiner Zellularpathologie politisiert Rudolf Virchow den menschlichen Organismus. Die Überschneidungen gesellschaftlicher und zellbiologischer Konzepte bei Virchow spiegeln sich besonders in der Verwendung politisch-biologischer Analogien wider. Die Zelle als Individuum, die alle Merkmale individuellen Lebens in sich trägt, bildet den Ausgangspunkt. Inwieweit reiht sich der berühmte Pathologe damit in die weit zurückreichende Tradition der Körper-Staat-Metaphorik ein? In welchem Verhältnis stehen wissenschaftliche und politische Anschauungen in Virchows Zellenstaat?

Details
Schlagworte

Titel: Organismus als Zellenstaat
Autoren/Herausgeber: Kathrin Sander
Aus der Reihe: Neuere Medizin- und Wissenschaftsgeschichte
Ausgabe: 2012

ISBN/EAN: 9783862260980

Seitenzahl: 158
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 233 g
Sprache: Deutsch

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