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Politik ohne Gott

Wie viel Religion verträgt unsere Demokratie?

von
Buch
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Kurzbeschreibung

Die Trennung zwischen Staat und Kirche ist eine Errungenschaft der Aufklärung und sie ist inzwischen ein essentielles Merkmal moderner Demokratien, die zur weltanschaulich-religiösen Neutralität verpflichtet sind – zugleich aber haben sie die Freiheit der Religionsausübung sicher zu stellen. In der heutigen Gesellschaft scheint sich hierzulande eine populäre Religion zu etablieren, die nach ähnlichen Ritualen der Eventisierung funktioniert wie die Politik – und auch deshalb scheint die Verflechtung zwischen Politik und Religion immer unübersichtlicher. Hinzu kommt, dass ein religiöser Radikalismus, der sich politisch einmischt, die Sprengkraft augenfällig macht, die die Religion in sich birgt. So ist das Spannungsverhältnis von Politik und Religion zu einem zentralen Thema öffentlicher Auseinandersetzung geworden.
Die Essays in diesem Band beleuchten den heutigen Zustand der Säkularisierung und beschreiben die Interessenkonflikte, denen Demokratien ausgesetzt sind. Keineswegs antireligiös ausgerichtet, plädiert dieser Band für einen säkularen religionspluralistischen Staat.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Politik ohne Gott
Autoren/Herausgeber: Detlev Claussen, Evelyn Finger, Thorsten Bultmann, Carsten Frerk, Ronlad Funke, Ralph Ghadban, Johann A Haupt, Otto Kallscheuer, Wolfgang Klotz, Dirk Kurbjuweit, Gerd Lüdemann, Ingrid Matthäus-Maier, Matthias Rüb, Mosche Zuckermann, Rupert von Plottnitz, Helmut Ortner, Stefana Sabin (Hrsg.)
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783866744059

Seitenzahl: 166
Format: 21,5 x 13,9 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 308 g
Sprache: Deutsch

Helmut Ortner, Jahrgang 1950, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Bekannt wurde er durch seine erzählenden Sachbücher. Sie wurden in viele Sprachen übersetzt.
Als Gast des Goethe-Instituts unternahm Ortner zahlreiche Lesereisen, unter anderem nach Südamerika, Kuba und Italien.
Zuletzt erschienen bei zu Klampen 'Sacco und Vanzetti. Zwei Italiener in Amerika. Ein Justizmord' (2011) und 'Das Buch vom Töten. Über die Todesstrafe' (2013). Als Herausgeber fungierte er bei dem Sammelband 'Der Zorn. Eine Hommage' (2012).
Stefana Sabin, Jahrgang 1955, hat in Frankfurt, Haifa und Los Angeles
studiert und 1982 mit einer literaturwissenschaftlichen Studie über
moderne amerikanische Lyrik promoviert. Seitdem ist sie Mitarbeiterin
im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung und hat mehrere Anthologien
zeitgenössischer Prosa herausgegeben, Biografien verfasst und kulturgeschichtliche
Essays veröffentlicht. Eine Auswahl ihrer Essays ist in dem
Band 'Die Wahrheit der Literatur' (2011) erschienen. Sie ist Herausgeberin
des Onlinemagazins FAUST-Kultur.

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