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Politische Bildung nach Auschwitz

Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur heute

Wochenschau Verlag,
Buch
19,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Stichworte wie „Vergangenheitsbewältigung“ oder „Erinnerungskultur“ waren nicht nur konstitutiv, sondern lange Zeit auch prägend für das Selbstverständnis der Politischen Bildung in Deutschland nach 1945. Gerade im Zusammenhang mit den sich häufenden Erinnerungsjahren stellt sich deshalb die Frage, in wie weit Adornos berühmte Formel einer „Erziehung nach Auschwitz“ und seine pädagogische Prämisse und Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, heute noch von zentraler Bedeutung für Politische Bildung ist oder sein sollte.
Diese Frage ist nicht zu trennen von aktuellen Forderungen, eine historisch-politische Bildung zu entwickeln, die auch den nachfolgenden Generationen und jungen Migranten/innen gerecht werden kann. Weitere aktuelle Herausforderungen für eine zeitgemäße „Politische Bildung nach Auschwitz“ sind der wachsende Rechtsextremismus und die Frage nach einer Europäisierung von Erinnerung.
Siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz knüpft die non-formale Politische Bildung mit der Beteiligung an diesen Debatten an ihre normativ aufklärerischen Traditionen an.
Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Ziele, Aufgaben und Selbstverständnis der Politischen Bildung, der über die oft selbst gesetzten, engen Grenzen von schulischer Politikdidaktik und außerschulischer Politischer Bildung hinaus reicht und Erinnerungspädagogik als gemeinsame Aufgabe in den Blick nimmt.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Politische Bildung nach Auschwitz
Autoren/Herausgeber: Benedikt Widmaier, Gerd Steffens (Hrsg.)
Aus der Reihe: non-formale politische Bildung
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783734400698

Seitenzahl: 192
Format: 21 x 13,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 232 g
Sprache: Deutsch

Fischer, Sebastian, Dr., Sozialwissenschaftler, Pädagoge, Leibniz Universität Hannover, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Rechtsextremismus als Herausforderung für die politische Bildung; Methoden qualitativer Forschung,
Kontakt: s.fischer@ipw.uni-hannover.de
Gryglewski, Elke, Dr., Politologin, seit 1995 wissenschaftlichpädagogische Mitarbeiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der
Wannsee-Konferenz, Arbeitsschwerpunkte: Die Wannsee-Konferenz im Kontext der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden, Umgang mit dem NS und Holocaust seit 1945, Vergleich des Umgangs mit gewaltbelasteter Vergangenheit Deutschland und Lateinamerika und der Umgang mit der Vergangenheit in der Migrationsgesellschaft,
Kontakt: egryglewski@ghwk.de
Heitz, Sylvia, OStR im Hochschuldienst (i. R.) in der Didaktik der Sozialwissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt, Arbeitsschwerpunkte: Rassismuskritische Politische Bildung, Gedenkstättenpädagogik, Subjektorientierte Didaktik, lehr-/Lernforschung,
Kontakt: heitz@soz.unifrankfurt.de
Hufer, Klaus-Peter, Dr. habil., Politik- und Erziehungswissenschaftler, apl. Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, Arbeitsschwerpunkte: Politische Bildung, Erwachsenenbildung, Intervention und Prävention beim Rechtsextremismus,
Kontakt: Klaus-Peter.Hufer@t-online.de
Katheder, Doris, Dr., Kulturhistorikerin, Leitung des Ressorts Erinnerung-Menschenrechte-Werte an der Akademie CPH in Nürnberg, Leitung des Erinnerungsforums DIDANAT (Didaktik der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen), Leitung Bundesfachgruppe politische Bildung der AKSB, zahlreiche Veröffentlichungen in den Bereichen Zeitgeschichte, Erinnerungsgeschichte, Menschenrechte und politische Bildung,
Kontakt: katheder@cph-nuernberg.de
Koinzer, Thomas, Dr., Erziehungswissenschaftler, Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften, aktuelle Ar-beitsschwerpunkte: Kulturtransfer im internationalen pädagogischen Feld, Schul- und Unterrichtsqualität, Privatschulforschung,
Kontakt: thomas.koinzer@hu-berlin.de
Meseth, Wolfgang, Dr., seit 2013 Professor für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt „Bildung und Heterogenität“ an der Philipps-Universität Marburg, aktuelle Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Qualitative Unterrichtsforschung, Theorien der Erziehung, Bildung und des Unterrichts, Gedenkstättenpädagogik/Holocaust-Education,
Kontakt: meseth@uni-marburg.de
Messerschmidt, Astrid, Dr., Erziehungswissenschaftlerin und Erwachsenenbildnerin, seit 2009 Professorin für Interkulturelle Pädagogik/Lebenslange Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Gastprofessorin für genderreflexive Pädagogik an der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsschwerpunkte: Bildung in der Migrationsgesellschaft, Rassismus und Antisemitismus, Diversitätsorientierte Pädagogik,
Kontakt: messerschmidt@ph-karlsruhe.de
Reichling, Norbert, Dr., M.A., Soziologe und Erwachsenenbildner, seit 1979 Referent beim Bildungswerk der Humanistischen Union NRW/Essen, Arbeitsschwerpunkte: Zeitgeschichte, Oral History, soziale Bewegungen, Geschichte und Gegenwart politischer Bildung, Geschichtskultur und Gedenkstättenarbeit; seit 2006 ehrenamtlicher Leiter des Jüdischen Museums Westfalen,
Kontakt: norbert.reichling@hu-bildungswerk.de
Rook, Helmut, Dr., Lehrer, seit 1995 Leiter der Jugendbegegnungsstätte der Gedenkstätte Buchenwald, aktuelle Schwerpunkte: Jugend- und Erwachsenenbildung, Erinnerungsarbeit,
Kontakt: hrook@buchenwald.de
Steffens, Gerd, Dr., seit 2007 Professor für Politische Bildung und ihre Didaktik am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel, in den letzten Jahren Publikationen zu den Themen Transformationskrisen und gesellschaftliche Lernprozesse sowie NS-Geschichte und Erinnerungspädagogik, Mitherausgeber des „Jahrbuchs für Pädagogik“,
Kontakt: gk.steffens@web.de
Widmaier, Benedikt, Politikwissenschaftler, Direktor der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz „Haus am Mai-berg“, Redaktionsmitglied „Journal für politische Bildung“, aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Geschichte und Theorie der Politischen Bildung, Demokratietheorie, politische Partizipation, active citizenship, Erinnerungsarbeit in Europa,
Kontakt: b.widmaier@haus-am-maiberg.de
Wittmeier, Manfred, Dr., Dipl. Pädagoge, 1978-2012 Referent für politische Bildung beim Hessischen Jugendring, seit 2012 wiss. Mitarbeiter auf einer Vertretungsprofessur der Goethe Universität Frankfurt/M, Fachbereich Erziehungswissenschaften, aktiv bei der Gründung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz und 1981 bis 2003 Stiftungsratsmitglied, Förderverein und Stiftungsrat des Fritz Bauer Institut (Frankfurt a. M.), aktuelle Schwerpunkte: Gedenkpädagogik, pädagogische Interventionen gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, Internationale Jugendarbeit und EU-Jugendpolitik und Außerschulische
politische Jugendbildung,
Kontakt: wittmeier@em.uni-frankfurt.de

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