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Populismus in der digitalen Mediendemokratie

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Kurzbeschreibung

Welche Rolle politische Inhalte („linke“ oder „rechte“) in populistischen Bewegungen und Parteien eigentlich spielen, ist zwar, wie der Populismusbegriff selbst, von jeher Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Dass Populismus vor allem auch mit der Art und Weise der politischen Artikulation zu tun hat, wird nur von wenigen bestritten.
Daher liegt es für die AutorInnen des 86. OBST-Heftes auf der Hand, Populismus mit sprachwissenschaftlichen und diskursanalytischen Mitteln zu untersuchen, um die Spezifika dieser Artikulationsweise zu beschreiben und zu erklären. In diesem Zusammenhang ist unter anderem der Frage nachzugehen, in welcher Beziehung der Populismus zu den Medien steht. Diese Frage drängt sich umso mehr auf, als der Populismus immer – also gegenwärtig ebenso wie zu früheren Zeiten – ein besonderes Naheverhältnis zu den jeweils modernen Massenmedien zu haben scheint.
Die ersten Beiträge des Bandes beginnen mit der Betrachtung des deutschen und deutschsprachigen Populismus und gehen zur Analyse des italienischen, britischen und norwegischen Populismus über. Die Vielfalt populistischer Rhetorik in ihrer medialen Performanz wird damit gut sichtbar, auch wenn noch zahlreiche weitere Länder in vergleichende Analysen einbezogen werden könnten und – in zukünftiger Forschung – auch einbezogen werden sollten. (OBST 86, Editorial)
INHALT:
Franz Januschek & Martin Reisigl: Populismus in der digitalen Mediendemokratie – Editorial;
Marcel Lewandowsky: Populismus in sozialen Netzwerken: Die Beispiele AfD und pro Deutschland;
Franz Januschek: „Links-Populismus?“;
Martin Reisigl: Österreichischer Rechtspopulismus im Zeitalter von Mediendemokratie und medialer Erlebnisgesellschaft;
Martin Luginbühl: Politische Positionierung im crossmedialen Angebot. Kommunikation der Schweizer SVP und der JUSO Schweiz über „Neue Medien“;
Giorgia Bulli: Italian populism and the new media: different approaches, variable success;
Karin Stögner & Ruth Wodak: „Nationale Einheit“ und die Konstruktion des „fremden Juden“ – Die politische Instrumentalisierung rechtspopulistischer Ausgrenzung in der Daily Mail;
Jan-Henning Kromminga: Die Selbstpositionierung rechter Populisten am Beispiel der norwegischen Fortschrittspartei nach ihrem Regierungseinzug;
Franz Januschek: Rezension: Stephanie Risse (2013): Sieg und Frieden. Zum sprachlichen und politischen Handeln in Südtirol/Sudtirolo/Alto Adige;
Stefan Meier: Rezension: Marcus Wetzchewald (2012): Junktoren zwischen Text und Bild – dargestellt anhand der Unternehmenskommunikation im Internet

Details
Schlagworte

Titel: Populismus in der digitalen Mediendemokratie
Autoren/Herausgeber: Franz Januschek, Martin Reisigl (Hrsg.)
Aus der Reihe: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783942158961

Seitenzahl: 223
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 334 g
Sprache: Deutsch

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