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Pornotopia

Architektur, Sexualität und Multimedia im ›Playboy‹

Wagenbach, K,
Buch
24,90 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Eine Analyse von Hefners architektonischen
Konzepten für Single- Apartments
und Retortenvillen, in denen die
Playboy- Bunnies wohnen – und eine
bahnbrechende Studie darüber,
wie der Playboy mediale Entwicklungen
vorwegnahm, die heute in der Form
von Reality-TV und Internet- Striptease
wiederkehren.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Pornotopia
Autoren/Herausgeber: Beatrix Preciado
Übersetzer: Karen Genschow, Bettina Engels
Aus der Reihe: KKB

ISBN/EAN: 9783803151827
Originalsprache: Spanisch

Seitenzahl: 168
Format: 24,5 x 17 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 424 g
Sprache: Deutsch

Beatriz Preciado, geboren 1970 in Burgos, hat in Princeton
promoviert und lehrt heute an der Université de Paris VIII.
Schon mit ihrem "Kontrasexuellen Manifest" von 2002 hat sie
sich einen Namen als eine der führenden Queer-Theoretikerinnen
gemacht. Für Preciado ist Sexualität wie Sprache: Es
gibt nicht nur eine – und man kann sie alle erlernen.

Seit seinen Anfängen wurden im Playboy (innen-)architektonische Konzeptionen
entwickelt, die aus unserem täglichen Leben heute nicht mehr wegzudenken
sind: Für seine idealen Single-Apartments dachte sich Playboy- Gründer
Hugh Hefner die offene > küchenlose Küche < aus‚ damit dort, im Zentrum der
Wohnung, nie mehr wieder eine (einzige) Frau ihr Reich errichten und mit
dem Kochlöffel das Leben des Mannes bestimmen konnte. Komfortable und
mit diversen Schaltkreisen ausgestattete Betten, die sich nicht nur zum Herumlümmeln,
sondern auch dazu eigneten, auf Knopfdruck – und ohne aufzustehen
– Positionen zu wechseln und fernzusehen, gehörten ebenso zur häuslichen
Grundausstattung eines echten Playboys.
In der Nachfolge Michel Foucaults arbeitet Beatriz Preciado auf faszinierende
Weise die Mechanismen heraus, die die (sexuelle) Identität unserer Gesellschaft
bestimmen. So liest sie den Playboy als Teil der sexuellen Revolution,
als maskulin- heterosexuelles Gegenstück zur Emanzipation der Frauen und
Homosexuellen im 20. Jahrhundert und zeigt, wie Männer ihre Sexualität seit
den 1950er Jahren jenseits des Reproduktionsimperativs umdefinieren und auf
die realen und virtuellen Räume übertragen, in denen sie leben.

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