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RENNSTEIG - Rennsteige und Rennwege des deutschen Sprachgebietes.

Ausgabe 1899 [neu gesetzt]

Verlag Rockstuhl,
Taschenbuch
9,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen
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Kurzbeschreibung

Autor Prof. Dr. Ludwig Hertel, Taschenbuch, 92 Seiten, Nachdruck 1899/2014 - neu gesetzt.
Während nämlich früher der thüringische Rennsteig fast allein bekannt war, jedenfalls allein einer eingehenden Beachtung gewürdigt wurde, hat sich neuerdings herausgestellt, daß Rennsteige, Rennwege und Rennpfade über das gesamte deutsche Sprachgebiet verteilt sind. Um hinsichtlich des thüringischen Rennsteiges zur Klarheit zu gelangen, gilt es also, ihn aus seiner bisherigen Vereinzelung herauszugeben und mit seinen Namensvettern in deutschen Landen in Vergleich zu stellen.
Der oben erwähnte Rennsteigverein hat nun im Dezember 1896 an 282 Geschichts- und Touristenvereine Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und der russischen Ostseeprovinzen Fragebogen versandt, welche folgende Punkte betrafen: 1. Vorhandensein und Ausdehnung eines Rennweges, Rennsteiges oder Rennpfades, 2. urkundliche Überlieferung, 3. mundartliche Form, 4. Verbindung des Weges mit Befestigungen, 5. Verbindung mit Forst-, Flur-, Stammes- oder politischen Grenzen, 6. Verbindung mit Ortsnamen, die auf Rossezucht deuten, 7. Überlieferter Zweck des Weges, 8. Sagen.
Auf diese Umfrage sind nahe an 100 Antworten, mehr oder minder umfangreich und erschöpfend eingelaufen. Die nachstehende Abhandlung will das Wesentlichste aus dem gesamten Material, nach Landschaften geordnet, zusammenstellen, unter Hinzunahme dessen, was schon ehedem bekannt war. Bei der Ungleichartigkeit der uns zu teil gewordenen Auskünfte ist es begreiflich, daß unsere Zusammenstellung teilweise nur bedingten Wert hat und nur einen Anhalt für weitere Nachforschungen geben kann.
(Prof. Dr. Ludwig Hertel – aus dem Vorwort)
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7
I. Im thüringisch-obersächsisch-schlesischen Stammesgebiet.
1. Der Rennsteig auf dem Kamm des Thüringer Waldes. 10
2. Der Rinnestic im Winterkastenwald. 17
3. Der Liebensteiner Rennsteig. 17
4. Der Rennstieg im Walterhäuser Forst. 19
5. Der Rinneweg am Kienberg bei Crawinkel 19
6. Der Rinneweg bei Königsee in Thüringen. 20
7. Der Rennweg bei Lauterbach. 20
8. Der Rennsteig auf dem Hainich. 20
9. Der Rennweg auf der Höhe der Schrecke. 23
10. Der Rennweg auf dem Kyffhäuser. 23
11. Der Rennweg auf der Finne. 24
12. Der Rennweg zwischen Sittendorf und Brücken 24
13. Der Rennweg im Helmegau. 24
14. Der Rennweg bei Pößneck. 24
15. Der Rennweg zwischen Merseburg und Leipzig. 26
16. Der Rennweg bei Zwenkau. 26
17. Der Rennweg bei Hubertusburg. 27
18. Der Rennweg bei Freiberg in Sachsen. 28
19. Der Rennweg bei Meißen. 28
20. Der Rennsteig in der Dresdner Heide. 28
21. Der Rennsteig oder Rennweg bei Rabenstein (Chemnitz). 32
22. Ober- und Nieder-Rennweg, zwei Vorwerke bei Goldberg 33
II. Im Westfälisch-Niedersächsischen.
23. Der Rennweg im Arnsberger Wald. 35
24. Der Rennweg bei Soest. 35
25. Der Rennweg in Bremen. 36
26. Der Winzenburger Rennsteig. 36
27. Der Rennweg bei Kunstdorf (Condradestorp) im Lappwald. 39
28. Der Rennewech am Ursprung des Holtemme. 40
29. Der Rennsteig im Ballenstedter Forstrevier. 40
30. Der Rennweg, ein steiler Weg von Treseburg zum Weißen Hirsch. 40
III. Im Hessischen.
31. Der Rennweg westlich von Fulda 41
32. Der Rennweg von Salmünster. 41
33. Der Rinneweg bei Mörlen, nördlich von Friedberg in Oberhessen. 42
34. Der Renneweg bei Neuschloß usw. Burstadt 43
35. Desgleichen die Rennstraße bei Hergertshausen-Babenstein 43
36. Der Rennweg bei Borsdorf 43
37. Der Rennweg bei Erzhausen 43
38. Der Rennweg bei Klein-Rohrheim 43
39. Der Rennweg bei Messel 43
40. Der Rennweg bei Viernheim 44
41. Die Rennstraße bei Harpertshausen 44
42. Die Rennbahn bei Eisbach 44
43. Der Rinneweg bei Allendorf an der Lumda 44
44. Der Rinneweg bei Blofeld 44
45. Der Rinneweg bei Lauterbach 44
46. Der Rinneweg bei Nieder-Weisel 44
47. Der Rinneweg bei Ober-Ohmen 45
48. Der Runnweg in der Gemarkung von Rüddingshausen 45
49. Der Ryntweg bei Bergheim 45
50. Der Rintweg bei Kloppenheim 45
51. Die Rindstraße von Ober-Erlenbach (Kr. Friedberg) 45
52. Der Rennweg bei Rudingshain. 45
53. Der Rennweg durch die Hörre. 46
54. Der Rennweg bei Dillenburg (Hessen-Nassau). 47
55. Auf dem Rennweg bei Marienfels. 47
56. Der Rennweg bei Hammerstein. 47
57. Die Rennstraße bei Neuweilau. 47
58. Die Rintstraße im Lahngau. 48
59. Der Rennpfad auf dem Trompeter. 48
60. Der Rennpfad am unteren Feldberg. 49
IV. Im Vogtland, Main- und Rheinfränkischen.
61. Der Rennestich bei Greiz. 50
62. Der Rennweg bei Allzunah. 50
63. Der Rinnestich im Gesellewald. 51
64. Der Belriether Rennsteig. 51
65. Der Rennweg auf den Haßbergen. 53
66. Der Rennweg in Bayreuth. 54
67. Der Rennweg in Nürnberg. 55
69. Der Rennweg bei Eberbach. 56
70. Der Rennweg, Flurname unweit der Burgruine Alzey 56
71. Der Rennweg bei Büdesheim 56
72. Der Rinneweg bei Sauerschwabenstein 56
73. Der Rennpfad bei Stürzelbronn. 57
Lothringen.
74. Der Rennweg bei Königsmachern. 58
75. Der Rennweg in Udern. 58
76. Der Rennweg in Kerlingen. 58
77. Der Rennweg in Rodemachern. 58
Rheinlande.
78. Die Rennstraße bei Saarbrücken. 59
79. Die Rennstraße bei Stenweiler. 59
80. Der Rennweg südlich von Birkenfeld. 63
81. Der Rennweg im Soonwald. 63
82. Der Rennpfad bei Kauterbach. 64
83. Der Renneweg bei Polch 64
84. Der Rennweg bei Niederbiber unweit Neuwied 65
85. Der Rennweg bei Stepahnshausen am Rhein. 65
86. Der Rennweg im Königshorst östlich von Köln. 65
V. Im Schwäbisch-Allemanischen.
Bairisch-Schwaben.
87. Der Rennweg in Kaufbeuren. 66
88. Der Rennweg bei Rohrenfels. 66
89. Der Rennweg bei Dillingen a. d. Donau. 66
90. Der Rennweg in Nördlingen. 67
Württemberg.
1. Jagstkreis.
91. Der Rennweg zwischen Baldern und Ipf. 68
92. Der Rennweg von Dunstelkingen im Oberamt Reresheim. 68
93. Der Rennweg im Oberamt Maulbronn. 69
94. Der Rennweg von Magdstadt. 69
95. Der Rennweg von Aldingen. 69
2. Neckarkreis.
96. u. 97. Die Rennwege des Strombergs. 69
98. Der Rennweg am Heuchelberg. 70
99. Der Stuttgarter Rennweg. 70
100. Der Rennwed bei Eßlingen. 71
101. Die Rennbrücke bei Aalen. 71
3. Donaukreis.
102. Das Sträßle bei Ehingen. 72
103. Der Rennweg bei Erolzheim. 72
104. Der Rennweg bei Ringschnait. 72
105. Der Ennweg von Bremmelau. 72
4. Schwarzwaldkreis.
106. Der Rennpfad bei Breitenholz 73
107. Der Rennpfad bei Rottenburg. 73
108. Der Rennpfad bei Dunningen. 73
Baden.
109. Der Rennweg bei Villingen an der Brigach. 73
110. Der Rennweg bei Lahr. 74
111. Der Obere und Untere Rennweg in Freiburg i. Br. 74
112. Der Rennweg zu Wolfenweiler. 74
Elsaß. Ober-Elsaß.
113. Der Rennweg bei Brunstatt. 75
114. Der Rennweg bei Wünheim. 75
115. Der Rennweg bei Munweiler. 76
116. Der Rennweg bei Herlisheim. 76
117. Der Rennweg bei Bergheim. 76
Unter-Elsaß.
118. Der Rennweg bei Zabern. 76
119. Die Straßburger Rennstraße. 77
Schweiz.
120. Der Rennweg vor Basel. 77
121. Der Rennweg in Zürich. 78
122. Der Rennweg in der Gemeinde Herrliberg. 79
123. Der Rennweg in der Gemeinde Bubikon. 79
124. Der Rennweg in der Gemeinde Russikon. 80
125. Der Rennweg in der Gemeinde Weißlingen. 80
126. Der Rennweg bei Arn. 80
127. Der Rennweg bei Spigen. 80
128. Die Renngasse in Wülfingen. 80
129. Der Rennweg im Kanton Aargau. 80
VI. Im Bayrisch – Österreichischen.
130. Der Rennweg bei Landshut. 81
131. Die Gewanne „am Rennweg“ 81
132. Die Gewanne „das Rennwegfeld“ 81
133. Der Rennweg im Walde zwischen Iesenwang und
Wildenroth, westl. von Bruck. 81
Nieder-Österreich.
134. Der Rennweg in Wien. 82
Ober-Österreich.
135. Der Rennweg bei Braunau in Ober-Österreich. 83
Tirol.
136. Der Innsbrucker Rennweg. 83
137. Der Meraner Rennweg. 84
Kärnthen.
138. Der Rennweg im Katschthale. 84
139. Der Rennweg unter dem Schlosse Melnitz 85
140. Rennweg bei Glanegg. 85
141. Rennweg bei Feldkirchen. 85
142. Rennweg bei Waiern. 85
143. Rennweg bei Pörtschach am See, Bezirk Klagenfurt. 86
Schlußwort 87

Details
Schlagworte
Autor

Titel: RENNSTEIG - Rennsteige und Rennwege des deutschen Sprachgebietes.
Autoren/Herausgeber: Ludwig Hertel
Weitere Mitwirkende: Harald Rockstuhl
Ausgabe: 1., Nachdruck

ISBN/EAN: 9783867776936

Seitenzahl: 92
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 165 g
Sprache: Deutsch

Der Autor Dr. Ludwig Hertel. Er wurde 1859 in Gräfenthal geboren. Sein Vater ging mit der Familie kurz nach seiner Geburt als Bürgermeister nach Salzungen. Dort besuchte er die Stadtschule Salzungen und danach das Gymnasium zu Meiningen. In Leipzig, München und Straßburg studierte er klassische Philologie und Germanistik. 1887 erfolgte seine Dissertation über die Salzunger Mundart, die er 1888 veröffentlichte und 1892 mit dem „Salzunger Wörterbuches“ ergänzte.
Seine Lehrtätigkeit brachte Dr. Hertel nach Straßburg, Schlettstadt, Florenz, Neuruppin und Greiz. 1896 kam er als Oberlehrer an ein Gymnasium in Hildburghausen. Er war Mitglied des Vereins für Meiningische Geschichte und Landeskunde, sowie des Thüringerwaldvereins und des Rennsteigvereins. Bekannt wurde er vor allem auch durch die Verfasser einer Landeskunde des Herzogtums Sachsen- Meiningen und als Mitautor der „Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens“ - Amtsgerichtbezirk Salzungen.
Er starb 1910 in Hildburghausen.

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