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Radtourismus als Qualitätstourismus - Eine Potentialanalyse im Landkreis Rotenburg (Wümme)

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,7, Hochschule Bremen, 16 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch

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Hauptbeschreibung

Titel: Radtourismus als Qualitätstourismus - Eine Potentialanalyse im Landkreis Rotenburg (Wümme)
Autoren/Herausgeber: Marc-Alexander Wirth
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638426169

Seitenzahl: 79
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Außerhalb der Städte Deutschlands schließen sich meist ländlich
geprägte Landkreise an. Die Bedeutung der Landwirtschaft als
Wirtschaftsfaktor ist mit Beginn der Industrialisierung Ende des 19.
Jahrhunderts mit jedem Jahrzehnt in vielen Landkreisen Deutschlands
immer weiter geschwunden. In strukturschwachen Gebieten stellen
Industrie- und Dienstleistungsbetriebe nicht immer ausreichende
Alternativen dar.
Eine weitere Möglichkeit ist die Etablierung des Tourismus in solchen
Landkreisen. Inzwischen gibt es viele Positivbeispiele für einen
funktionierenden Tourismus, die man z.B. in den Bundesländern
Bayern, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder Baden-Württemberg
vorfindet.
Auch im Landkreis Rotenburg (Wümme) im Bundesland Niedersachsen
ist der Tourismus ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor. Wir haben keine Nordsee und keine Berge, nur einen kleinen Teil Lüneburger Heide und das Teufelsmoor, aber wir haben eine wunderbare, intakte Naturund Kulturlandschaft mit vielen Highlights zu bieten sagt Udo Fischer,Geschäftsführer des Touristikverbandes Landkreis Rotenburg (Wümme)e.V. und setzt auf Radtourismus als Schwerpunktthema in seinem Landkreis.
Wir nehmen den niedersächsischen Wirtschaftsminister Hirche beim Wort, wenn er sagt: Niedersachsen zum Fahrradland Nr. 1 zu machen, so Fischer. Tatsächlich wird Radtourismus immer beliebter, bereits 78 % der Radurlaube der Deutschen sind deren Haupturlaubsreise (ADFC, 2004).
Aber es gibt noch eine zusätzliche Entwicklung, die des
Qualitätstourismus. Vorreiter ist hier die Schweiz, die mit der Schaffung eines Qualitätssiegels in Bezug auf Servicequalität im Tourismus einen Grundstein legte. Inzwischen haben bereits mehrere Bundesländer in Deutschland dieses Qualitätsmanagement-System übernommen.
Der Landkreis wird laut Udo Fischer keine Quantität im Tourismus
bieten können.
Auf Qualität dagegen zu setzen und diese auf das Zugpferd
Fahrradtourismus zu beziehen, scheint ein sehr interessanter Ansatz zu sein, der in dieser Arbeit näher beleuchtet werden soll.
Für den Landkreis stellt sich die Frage, ob der Radtourismus als
Wirtschaftsfaktor weiter ausgebaut werden kann, welche
Voraussetzungen dafür vorhanden sind oder noch geschaffen werden
müssen? Wie lässt sich bei immer größer werdender touristischer
Konkurrenz aus anderen Landkreisen bzw. Bundesländern eine touristische Region etablieren und stabilisieren? Kann die Etablierung von Qualitätstourismus insbesondere für Radtouristen eine Lösung sein?

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