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Referral of Cases from International to National Criminal Jurisdictions

Stämpfli Verlag,
Buch
In Deutschland nicht verfügbar

Kurzbeschreibung

Die beiden Ad-hoc-Tribunale zur Verfolgung völkerrechtlicher Verbrechen im ehemaligen Jugoslawien und in Ruanda befinden sich in einer Phase der Abwicklung. Die sogenannten "Completion Strategy" soll dazu führen, dass beide Gerichtshöfe möglichst bald Ihre Arbeit einstellen können. Zu dieser Strategie gehört mit dem Instrument der sogenannten Referrals (Abgabe) auch die Möglichkeit, dass die beiden Tribunale bei Ihnen anhängige Strafverfahren an die nationale Gerichtsbarkeit von Staaten abgeben, die zu einer Strafverfolgung bereit sind. Mit einer solchen Abgabe kehrt sich das Verhältnis zwischen nationaler und internationaler Strafgerichtsbarkeit in gewisser Weise um: Stand bislang die Abgabe von Strafverfahren aus der nationalen Gerichtsbarkeit zu den internationalen Strafgerichtshöfen im Vordergrund, so geht es nun darum, die internationalen Gerichte dadurch zu entlasten, dass die Verfahren an nationalen Gerichten zu Ende geführt werden. Das neue Instrument der Abgabe wirft zahlreiche völkerrechtliche und strafverfahrensrechtliche Fragen auf, die diese Studie systematisch untersucht.

Details
Schlagworte

Titel: Referral of Cases from International to National Criminal Jurisdictions
Autoren/Herausgeber: Lena Lindemann
Aus der Reihe: Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783727277191

Seitenzahl: 300
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 459 g
Sprache: Deutsch

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