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Reformation und konfessionelles Zeitalter

von
Buch
19,95 € Preisreferenz Lieferbar ab 01.09.2017

Kurzbeschreibung

War die Reformation etwas völlig Neues, Revolutionäres oder war sie Teil eines lang andauernden Reformprozesses? Kann die Konfessionalisierung gar als ‚Auftakt‘ der Moderne begriffen werden? Erstmals bieten Stefan Ehrenpreis und Ute Lotz-Heumann einen bündigen Überblick über die wichtigsten, in der Forschung seit 1945 kontrovers diskutierten Fragen.

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Hauptbeschreibung

Titel: Reformation und konfessionelles Zeitalter
Autoren/Herausgeber: Stefan Ehrenpreis, Ute Lotz-Heumann, Edgar Wolfrum, Peter Steinbach (Hrsg.)
Aus der Reihe: Kontroversen um die Geschichte
Ausgabe: 3., unveränd. Aufl.

ISBN/EAN: 9783534240685

Seitenzahl: 138
Format: 24 x 16,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Stefan Ehrenpreis, geb. 1961, studierte Geschichte, Sozialwissenschaft und Pädagogik und promovierte über ›Kaiserliche Gerichtsbarkeit und Konfessionskonflikt: Der Reichshofrat unter Rudolf II. 1576-1612‹. Nach Stationen an der LMU München, der HU Berlin, der Universität Bielefeld und der Universität Passau ist Stefan Ehrenpreis seit 2014 Professor an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Ute Lotz-Heumann, geb. 1966, studierte Geschichte, Anglistik, Pädagogik und Psychologie und promovierte über ›Die doppelte Konfessionalisierung in Irland: Konflikt und Koexistenz im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts‹. Sie wurde 2010 an der Humboldt-Universität zu Berlin habilitiert und ist heute Professorin für die Geschichte des Späten Mittelalters und der Reformation an der University of Arizona in Tucson.
Edgar Wolfrum, geb. 1960, ist Privatdozent für Neuere und Neueste Geschichte und DFG-Stipendiat an der TU Darmstadt. 2002/03 hat er eine Vertretungsprofessur an der Universität Mannheim inne. In der WBG ist von ihm außerdem erschienen: Geschichtspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Der Weg zur bundesrepublikanischen Erinnerung 1948 – 1990 (1999).

Die deutsche Forschung zu Reformation und Konfessionalisierung erhielt nach 1945 entscheidende Impulse von der Gesellschaftsgeschichte, von der nordamerikanischen Historiographie und stand in kontinuierlicher kritische Auseinandersetzung mit der marxistischen Geschichtswissenschaft der DDR. Vor diesem Hintergrund sind die Forschungskontroversen zu verstehen, die Stefan Ehrenpreis und Ute Lotz-Heumann erstmals zusammenfassend darstellen. Neben der Frage nach der Reformation als Epochenumbruch und dem äußerst umstrittenen Konfessionalisierungsparadigma sind das Fragen nach dem Verhältnis von Reformation zur Stadt und zur ländlichen Gesellschaft, nach der Rolle der Täufer und der radikalen Reformation, dem Einfluss von Reformation und Konfessionalisierung auf Kultur und Lebenswelten sowie ihre Bedeutung für Frauen. Wenngleich die deutsche Reformation im Mittelpunkt steht, werden auch die ausgewählte zentrale Forschungskontroversen zur Reformation in anderen europäischen Ländern betrachtet.

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