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Rundfunkpolitik und Netzpolitik. Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland

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Kurzbeschreibung

Medienpolitik war lange Zeit die Angelegenheit weniger Spezialisten in den Parteien und Ministerialbürokratien. Mit dem alltäglichen Metamedium Internet ist eine neue Sphäre der „Netzpolitik“ entstanden, die allerdings auf das Feld der klassischen Massenmedien übergreift. Öffentliche Debatten um die Zukunft des professionellen Journalismus, das Leistungsschutzrecht, die Marktmacht neuer Wissenskonzerne wie Google oder die psychophysischen Folgen der Nutzung digitaler Netzwerke zeigen, dass Medien- und Netzpolitik nur noch mit hohem terminologischen Aufwand voneinander zu trennen sind. Die Anfangserfolge der deutschen Piratenpartei haben deutlich gemacht, welche soziologische und politische Dynamik mit netz- und medienpolitischen Fragen verbunden sein kann. Unter dem publizistischen Druck jüngerer „Netzaktivisten“ ist es schwer, das alte Regime der „Rundfunkregulierung“ fortzuschreiben.
Mit diesem Band wird die in der Fachzeitschrift Funkkorrespondenz geführte Debatte zum “Strukturwandel der Medienpolitik” dokumentiert und fortgeführt, in der erstmals von Medienmanagern, Wissenschaftlern, Politikern und Publizisten umfassend nach den Folgen dieses Szenenwechsels für Unternehmen, Politiker und Zivilgesellschaft gefragt wird.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Rundfunkpolitik und Netzpolitik. Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland
Autoren/Herausgeber: Lutz Hachmeister, Dieter Anschlag (Hrsg.)
Aus der Reihe: edition medienpraxis
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783869620817

Seitenzahl: 340
Format: 19 x 12 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 330 g
Sprache: Deutsch

Lutz Hachmeister, geb. 1959 in Minden/Westf., ist Gründungsdirektor des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (Berlin/Köln). Promotion 1986 an der Universität Münster mit einer Arbeit zur Geschichte der Kommunikationswissenschaft in Deutschland, Habilitation 1999 an der Universität Dortmund mit einer Studie zur „Gegnerforschung“ der SS. Er war unter anderem Medienredakteur des „Tagesspiegel“ in Berlin, Direktor des Grimme-Instituts (Marl) und Leiter des Fernseh- und Filmfests Köln (Cologne Conference). Zahlreiche Dokumentarfilme und Publikationen zur Zeit- und Mediengeschichte, u.a. „Schleyer“ (2004), „Das Goebbels-Experiment“ (2005) und „Nervöse Zone. Politik und Journalismus in der Berliner Republik“ (2007). Deutscher Fernsehpreis 2009 für den Dokumentarfilm „Freundschaft! Die Freie Deutsche Jugend“.
Dieter Anschlag, geb. 1958 in Rhede/Westf., ist seit 1991 für den Medienfachdienst „Funkkorrespondenz“ (Bonn) tätig, zunächst als verantwortlicher Redakteur, seit 2001 als Redaktionsleiter/Chefredakteur; begann seine journalistische Laufbahn mit einem Volontariat bei einer Regionalzeitung, für die er danach mehrere Jahre als Sportredakteur arbeitete; Studium der Publizistik, Niederlandistik und Politikwissenschaften an der Universität Münster, Magister-Abschluss 1987 mit einer Arbeit über den deutsch-niederländischen Zeitungswissenschaftler Kurt Baschwitz (publiziert 1990 unter dem Titel Wegbereiter im Exil); im Jahr 2002 Auszeichnung mit dem „Bert-Donnepp-Preis – Deutscher Preis für Medienpublizistik“. Herausgeber des Buchs Die WM-Show. Wie wir die beste Fußball-WM aller Zeiten am Bildschirm erlebten (2006).

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