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Schulverweigerndes Verhalten – Hintergründe, Maßnahmen und pädagogische Interventionsformen

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: EINLEITUNG
„Man nimmt an, dass fünf bis zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem erheblichen Ausmaß gewohnheitsmäßig in der Schule fehlen. Für den Laien.

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Hauptbeschreibung

Titel: Schulverweigerndes Verhalten – Hintergründe, Maßnahmen und pädagogische Interventionsformen
Autoren/Herausgeber: Alexander Bena
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656171584

Seitenzahl: 99
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: EINLEITUNG
„Man nimmt an, dass fünf bis zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland in einem erheblichen Ausmaß gewohnheitsmäßig in der Schule fehlen. Für den Laien sind das die Schwänzer. Fachleute sprechen indes von der Schulvermeidung und fassen darunter die Schulverweigerung und das Schwänzen zusammen“ (Lenzen-Schulte, 2010, in: www.faz.net).
So lautet einer der Leitsätze eines Artikels der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29.01.2010, der sich mit dem unerlaubten Fernbleiben vom Unterricht in deutschen Schulen befasst. Dieser Artikel, der dem Phänomen „Schulverweigerung“ gewidmet ist, beschreibt ein gesellschaftliches Problem, welches in Deutschland längst keine Ausnahmeerscheinung mehr darstellt. Die Debatten zum Thema Schulpflichtverletzung bzw. schulverweigerndes Verhalten haben in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt, obwohl das Phänomen keinesfalls neu ist. Neu ist nur die öffentliche Diskussion und Thematisierung des Phänomens in den Medien, in bildungspolitischen Debatten sowie in der schul-, sonder- und sozialpädagogischen Fachöffentlichkeit (vgl. Gentner, Mertens, 2006, S. 9).
Verzeichnet werden kann schulverweigerndes Verhalten bei Kindern und Jugendlichen erst seit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht vor etwa 100 Jahren. Der Staat verpflichtete sich, allen Schülern den Schulbesuch zu ermöglichen, und verlangte gleichzeitig von den Eltern, für regelmäßige Teilnahme am Unterricht Sorge zu tragen. Die Schulpflicht für Kinder und Jugendliche verfolgt dabei aber keinen Selbstzweck (vgl. Ricking, 2003, S. 15). Sie ist notwendig, um die Voraussetzungen für ein integriertes Leben in der Gesellschaft für die Schüler zu gewährleisten. Infolge dessen wird die Nichterfüllung der Schulpflicht, also das Fernbleiben aus dem Unterricht, im gegenwärtigen pädagogischen Kontext als Auslöser für mittel- und langfristige Folgen betrachtet, die zum einen durch die Ablösung von gesellschaftlichen Normen charakterisiert sind und zum anderen langfristige soziale Benachteiligungen mit sich bringen. Dementsprechend beschäftigen sich zahlreiche Studien und Untersuchungen der erziehungswissenschaftlichen Forschung speziell mit der Auf- und Erklärung des sozialen Kontextes von Schulverweigerung.

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