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Selbstbestimmt Leben – Selbstbestimmt Sterben

Plädoyer für eine Legalisierung der Sterbehilfe

Shaker,
Buch
16,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Unzählige Menschen treibt die Angst vor einem erniedrigenden, qualvollen Sterben um, und allein die Gewissheit, eine sanfte Möglichkeit der Lebensbeendigung verfügbar zu haben, würde die grauenhafte Vorstellung eines fortschreitenden Siechtums entschärfen. Es ist ein Armutszeugnis für ein liberales Land wie Deutschland, dass Kranke und Leidende in ihrer Not alleingelassen werden, sodass ihnen nur noch Strick, Pistole, Todessturz oder Rattengift bleiben, um sich aus einem unerträglich gewordenen Dasein zu befreien.
Der Wunsch nach einem selbstbestimmten Sterben und einer Legalisierung der Sterbehilfe wird von Jahr zu Jahr dringender - leider bislang ohne Auswirkungen auf die bestehende Rechtslage. Obwohl 76 Prozent der Bevölkerung den ärztlich assistierten Suizid und 58 Prozent die aktive Sterbehilfe befürworten, wird jener weiterhin berufsrechtlich geahndet und diese sogar strafrechtlich verfolgt. Damit widersetzt sich die Politik dem Mehrheitsvotum der Bürger und verweigert diesen das Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Sterben, was nichts anderes bedeutet als eine unerträgliche Bevormundung, durch die das Lebensrecht in eine Lebenspflicht umgewandelt wird. Der katholische Theologe Hans Küng äußerte diesbezüglich: Viele leidende Menschen möchten einfach sterben, „und wie kann sich da irgendein Mensch anmaßen, für einen anderen Menschen über Leben und Sterben entscheiden und ihn zum Weiterleben und Weiterleiden zwingen zu wollen?“.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Selbstbestimmt Leben – Selbstbestimmt Sterben
Autoren/Herausgeber: Manfred Stöhr
Aus der Reihe: Berichte aus der Medizin
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783844033090

Seitenzahl: 174
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 261 g
Sprache: Deutsch

Prof. Dr. Manfred Stöhr wurde 1939 in Lindau/Bodensee geboren und absolvierte nach dem Abitur sein Medizinstudium in München und Saarbrücken mit anschließender Weiterbildung
zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Regensburg, Ulm und Tübingen. Anschließend erfolgte eine 42jährige klinische Tätigkeit als Neurologe und Neurophysiologe in Tübingen und Augsburg, mit zwischenzeitlichem Forschungsaufenthalt im National Institute of Neurology London. Von 1990 bis 1991 war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie. Die Publikationsliste umfasst neben zahlreichen Beiträgen in wissenschaftlichen Zeitschriften vierzehn, in bis zu sechs Auflagen erschienene Fachbücher, sowie fünf für einen breiteren Leserkreis bestimmte Sachbücher über Alternativmedizin, Alter, psychologische, soziologische und philosophische Themen. Die letzte Publikation über Hirnforschung und Geistesfreiheit erschien 2012 unter dem Titel „Der Mensch ist mehr als sein Gehirn“.

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