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Selbstmordattentäter im Nahost-Konflikt

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mehr als hundert Jahre stehen Palästinenser und Juden in Konflikt zueinander. Terror und.

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Hauptbeschreibung

Titel: Selbstmordattentäter im Nahost-Konflikt
Autoren/Herausgeber: Markus Mikikis
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638380850

Seitenzahl: 26
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mehr als hundert Jahre stehen Palästinenser und Juden in Konflikt zueinander. Terror und Friedensverhandlungen wechseln sich seit der Gründung Israels im Jahr 1948 ab, ohne dass die Verhandlungen den Frieden in greifbare Nähe gerückt haben. Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wird im Rahmen dieses Konflikts verstärkt auf palästinensischer und israelischer Seite ein gnadenloser Kampf ausgetragen, wodurch Tausende von Menschen zu Tode kamen und bis heute kommen. Insbesondere die Zivilbevölkerungen beider Seiten sind dabei die Leidtragenden in diesem, durch Religion und Recht auf Existenz gerechtfertigten Krieg. Das Kampfmittel des Selbstmordattentats, das in den 1970’er Jahren auf palästinensischer Seite erstmals angewandt wurde, fand in kürzester Zeit weite Verbreitung und hat dem Konflikt eine neue Dimension verliehen.
Das Selbstmordattentat hat sich heute zu einem internationalen Phänomen entwickelt, das in den letzten 20 Jahren von nicht weniger als 17 Gruppierungen aus 14 verschiedenen Ländern eingesetzt wurde. Einer Gesamtzahl von über 400 Selbstmordattentaten fielen seit den 1970’er Jahren 25.000 Menschen zum Opfer, von denen ca. 5.000 um ihr Leben kamen. Hinzu kommt ein beträchtlicher wirtschaftlicher Schaden, der jedoch angesichts der vielen Toten und schwer Verletzten unwesentlich erscheint.
In diesem Aufsatz werde ich zunächst den Ursprung des systematischen Selbstmordattentats, das Comeback dieser ‚wirksamen’ Waffe in den 90’er Jahren, und ihre Entwicklung im Rahmen des Nahost-Konflikts bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts darstellen.
Des Weiteren möchte ich untersuchen wodurch es zu der Entstehung eines palästinensischen Todeskultes kam, in dem Menschen als lebende Waffen instrumentalisiert wurden und werden, um in der israelischen Bevölkerung Angst und Schrecken zu verbreiten. Es scheint heute eine Allerweltsweisheit zu sein, dass Gewalt im Allgemeinen, und das Selbstmordattentat im Speziellen aus Armut hervorgeht, und somit nur durch die Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage zu bekämpfen sei. Anknüpfend an diese These werde ich verdeutlichen, dass die Ursachen vielschichtiger sind, und eine Bezugnahme auf psychologische Aspekte für das Verständnis des Phänomens Selbstmordattentat unerlässlich ist.

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