Erweiterte
Suche ›

Situation und Auftrag der Geschichtswissenschaften im "Dritten Reich"

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
In Ihrem Land nicht verfügbar

Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,24, Offizierschule der Luftwaffe (Offizierschule der Luftwaffe), Veranstaltung: Militärgeschichtsunterricht an der Offizierschule der Luftwaffe, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutsche.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Situation und Auftrag der Geschichtswissenschaften im "Dritten Reich"
Autoren/Herausgeber: Christian Hauck
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640162338

Seitenzahl: 26
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, Note: 1,24, Offizierschule der Luftwaffe (Offizierschule der Luftwaffe), Veranstaltung: Militärgeschichtsunterricht an der Offizierschule der Luftwaffe, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Deutsche Geschichtswissenschaft im „Dritten Reich“ kann neuen Erkenntnissen entsprechend
nicht mehr nur als reine „Legitimationswissenschaft“ abgetan werden. Es gilt daher,
die Politisierung und Geisteshaltung der Historiker, sowie deren Mobilisierung und
Selbstmobilisierung zu erforschen, ebenso den tatsächlichen Tatbeitrag zu den nationalsozialistischen
Verbrechen zu ermitteln1. In den Fokus geraten hierbei besonders auch Forscher,
die nach dem Zweiten Weltkrieg schnell wieder Einfluss gewonnen hatten und die
Geschichtswissenschaften der BRD mitbegründeten, wie Theodor Schieder oder Werner
Conze. Über Ersteren ist seit 1992 bekannt, dass er Deportationen für über 100.000 Polen
vorschlug und auch die „Entjudung“ Restpolens forderte2. Im Sommer 1997 machte der
Historiker Jürgen Kocka die NS-Vergangenheit von Historikern zum Gegenstand einer
Tagung in der „Berliner Arbeitsstelle für vergleichende Gesellschaftsgeschichte“. Folgekonferenzen
waren der für das Thema äußerst aufschlussreiche Historikertag in Frankfurt
am Main im Herbst 1998. Im März des Jahres 1999 folgte eine Tagung, bei welcher von
der Heinrich Böll Stiftung zusammen mit der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt an
der Oder) ein Kolloquium zum Thema „Historiker und Nationalsozialismus“ veranstaltet
wurde3. Anhand der starken Rezeption des Themas in Wissenschaft, Internet4 und Presse
manifestiert sich auch das öffentliche Interesse, ebenso offenbaren sich aber auch viele
Kontroversen und neue Fragen. Die F.A.Z brachte es wie folgt auf den Punkt: „Der laufende
Streit bezeugt das Bemühen der Historikerzunft, zur Geschichte ihres Faches und damit
zu sich selbst ein Verhältnis zu finden“5. Da der Themenkomplex einen beträchtlichen
Umfang aufweist, sind auch die meisten Forschungen spezieller Art, d.h. ist gibt nur wenige
Arbeiten, welche alle oder wenigstens die wichtigsten Aspekte ganzheitlich umfassen.
Genau dies soll mit dieser Arbeit versucht werden. Sie soll einen Einblick in die Situation
und den Auftrag der Geschichtswissenschaften im „Dritten Reich“ geben, ohne sich in
allzu detaillierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu verlieren, allerdings auch ohne die
wichtigsten Thesen zu vernachlässigen. Am Ende sollen eindeutige Aussagen darüber getroffen
werden, inwieweit Historiker in die nationalsozialistischen Verbrechen „verstrickt“
bzw. schuldig waren und ob eine Kooperation „vorprogrammiert“ war.
[.]

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht