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Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus

In Kooperation mit der 'Bewegungsakademie' und der 'tageszeitung'

VSA,
Buch
14,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Sind Neoliberalismus, Massenarbeitslosigkeit und Prekarisierung durch Solidarische Ökonomie überwindbar?

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Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus
Autoren/Herausgeber: Sven Giegold, Dagmar Embshoff (Hrsg.)
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783899652277

Seitenzahl: 240
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Sven Giegold, Wirtschaftswissenschaftler, gehört zu den Gründern von Attac Deutschland. Er war jahrelang Mitglied im Attac-Koordinierungskreis und lebt und arbeitet in Projekten Solidarischer Ökonomie in Verden.
Dagmar Embshoff hat Geographie (Schwerpunkte Regionalentwicklung und internationale Umweltpolitik) sowie Erwachsenenbildung studiert. Sie ist im Vorstand der Bewegungsakademie e.V., lebt und arbeitet im Ökozentrum Verden und hat den Kongress 'Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus' koordiniert. 2007 absolvierte sie eine Fortbildung bei der innova eG als Genossenschaftliche Projektentwicklerin.
Redaktionsgruppe:
Danke an die engagierte Redaktionsgruppe aus dem Kreis der Kongressvorbereitung, die die Bucherstellung konzeptionell und teilweise auch redaktionell und übersetzungstechnisch unterstützt hat: Karl Birkhölzer (TU Berlin, Technet, Europäisches Netzwerk für ökonomische Selbsthilfe und lokale Entwicklung), Judith Dellheim (Sozialforumsbewegung, die LINKE, rls), Günther Lorenz (Technet), Clarita Müller-Plantenberg (Uni Kassel & Verein zur Förd. der Solidarischen Ökonomie Kassel), Gisela Richter (LolaPress, Gründung Frauenanstiftung), Irmtraud Schlosser (Kooperationsstelle FU-DGB an der FU-Berlin), Viviana Uriona (attac-KoKreis) und Elisabeth Voß (Contraste, Netzwerk Selbsthilfe und Netz für Selbstverwaltung und Selbstorganisation).

Unternehmungen Solidarischer Ökonomie sind ein großes kulturelles und persönliches Projekt. Sich mit anderen demokratisch zusammenzuschließen, um etwas zu unternehmen, ist ein Gegengift zur "Kultur des neuen Kapitalismus" (Sennett) mit seinem Zwang zu ständiger Flexibilität, Mobilität und Unsicherheit.
Demokratische Mitbestimmung im Arbeitsleben entspricht dem Bedürfnis nach Autonomie und sozialer Verbundenheit und kann helfen, Angst vor Entlassung und Erwerbslosigkeit zu mindern. Die Herausforderung besteht freilich darin, dass die Potenziale von Gemeinschaft und Zusammenarbeit nicht durch die typischen Nachteile wieder zerstört werden, wie z.B. undemokratisches Verhalten, Gruppendruck und -konservatismus. Gute Zusammenarbeit und Umgang mit Konflikten in den Projekten Solidarischer Ökonomie sind daher ein Feld für soziales Lernen.
Dieses Buch ist aus dem größten progressiven politischen Kongress des Jahres 2006 hervorgegangen. Dort wurde die Frage gestellt "Wie wollen wir wirtschaften?" und der bereits bestehende Sektor der Solidarischen Ökonomie sichtbar gemacht. Die AutorInnen liefern eine Fundgrube spannender Ideen und Konzepte von der "alten" Genossenschaftsbewegung bis zu den heutigen internationalen Bewegungen selbstorganisierter ökonomischer Alternativen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, die Idee Solidarischer Ökonomie weiterzutragen und zu stärken.

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