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Spätantike Buchmalerei

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Buchwissenschaft, Note: 1, Humboldt-Universität zu Berlin, Sprache: Deutsch

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Spätantike Buchmalerei
Autoren/Herausgeber: Kathrin Theilig
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640360376

Seitenzahl: 30
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

In den Handschriften, also den handgeschriebenen Büchern, aus antiker Zeit findet man schmückende Elemente. Dies können Initialen, Kanontafeln, Figürliches oder Illustrationen sein. Die Bedeutung des Bildes, ob nun eine vollständige Illustration oder nur eine besonders schön gestaltete Initiale, hat zum einen die Aufgabe die Handschrift dadurch interessanter und wertvoller zu machen, andererseits können Bilder aber auch als erläuternde Abbildungen dienen. So wurden pharmazeutische oder zoologische Werke mit den jeweiligen Darstellungen versehen, um dem Leser näher zu bringen, wie die Pflanze oder das Tier denn nun eigentlich aussah. Gerade in diesem Bereich war und ist eine Abbildung fast unersetzlich.
Die Spätantike ist keine geschlossene Epoche, wie etwas das Römische Reich oder das Byzantinische Reich. Trotzdem müssen sich in diesem Zeitraum Dinge vollzogen haben, die für die Nachfolgezeit so einflussreich waren, dass man diese Zeit häufig als für sich allein stehend betrachtet. Das langsame Ende der Antike, sowie der Beginn des Christentums sind dabei nur die beiden prägnantesten Beispiele, die diese Zeit charakterisieren.
Daher verwundert es nicht, dass die Buchmalerei dieser Zeit zum einen noch an den alten Werten festhält, zum anderen aber bereits das Neue aufgreift. Eine klare zeitliche Trennung ist daher nicht möglich.
Eine Unterteilung erfolgt in meiner Arbeit daher auch nur nach profanen Themen und denen, die sich bereits mit der neuen Religion auseinandersetzen- also den sakralen Beispielen. Letztgenannte finden auch unter der Bezeichnung „frühchristliche Kunst“ ihre Erwähnung, die verständlicherweise um die Zeitenwende einsetzt. Da die Spätantike aber erst im frühen 4. nachchristlichen Jahrhundert beginnt, hätte man diese Arbeit ebenso „Die Buchmalerei des frühen Christentums“ nennen können.
Um aber auch darauf aufmerksam zu machen, dass es neben dieser sakralen auch profane Buchmalerei in dieser Zeit gab, habe ich mich für den Begriff „Spätantike“ entschieden. Nicht, dass ich die restliche Antike vergessen hätte, aber aus dieser Zeit sind nur sehr wenige Handschriften erhalten, mit noch weniger Miniaturen.

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