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Spectaculum 64

Vier moderne Theaterstücke

von
Suhrkamp,
Buch
19,99 € Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Werner Fritsch: Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens
Peter Handke: Zurüstungen für die Unsterblichkeit
Botho Strauß: Ithaka
Urs Widmer: Top Dogs

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Spectaculum 64
Autoren/Herausgeber: Werner Fritsch, Peter Handke, Botho Strauß, Urs Widmer
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783518409336

Seitenzahl: 288
Format: 24,1 x 16,9 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 740 g
Sprache: Deutsch

Werner Fritsch wurde 1960 in Waldsassen/Oberpfalz geboren und lebt in Hendelmühle und Berlin. 1987 erscheint sein vielbeachteter Roman Cherubim. Zu seinen zahlreichen Stücken gehören Chroma, Hydra Krieg, Bach und Wondreber Totentanz oder auch die Monologe Sense, Jenseits, Nico. Sphinx aus Eis, Das Rad des Glücks oder Magma, die auf der Bühne, für den Rundfunk oder fürs Kino realisiert wurden. Außerdem veröffentlichte er Prosa wie zum Beispiel Steinbruch und Stechapfel und drehte u. a. die Filme Das sind die Gewitter in der Natur, Ich wie ein Vogel, Faust Sonnengesang. Seine Arbeiten wurden u. a. mit dem Robert-Walser-Preis, dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Else-Lasker-Schüler-Preis ausgezeichnet. Für sein Hörspiel Enigma Emmy Göring erhielt er die Auszeichnungen Hörspiel des Jahres 2006 und den ARD-Hörspielpreis 2007. Für sein Hörgedicht Faust Sonnengesang I erhielt er den Grand Prix Marulić 2013.
Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht Handke das Gymnasium in Tanzenberg (Kärnten) und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt am Main in der Regie von Claus Peymann.
Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfaßt, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970), Wunschloses Unglück (1972), Der kurze Brief zum langen Abschied (1972), Die linkshändige Frau (1976), Das Gewicht der Welt (1977), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre der Sainte-Victoire (1980), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Versuch über die Müdigkeit (1989), Versuch über die Jukebox (1990), Versuch über den geglückten Tag (1991), Mein Jahr in der Niemandsbucht (1994), Der Bildverlust (2002), Die Morawische Nacht (2008), Der Große Fall (2011), Versuch über den Stillen Ort (2012), Versuch über den Pilznarren (2013). 
Auf die Publikumsbeschimpfung 1966 folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt am Main uraufgeführt, Kaspar. Von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee 1971), Die Unvernünftigen sterben aus (1974), Über die Dörfer (1981), Das Spiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (1990), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992), über den Untertagblues (2004) und Bis daß der Tag euch scheidet (2009) über das dramatische Epos Immer noch Sturm (2011) bis zum Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez (2012) zu Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße (2016).
Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy.
Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen.«
1944
2. Dezember: Botho Strauß wird in Naumburg/Saale als Sohn eines Lebensmittelberaters geboren. Er lebt heute in Grünheide in der Nähe von Berlin.
Besuch des Gymnasiums in Remscheid und Bad Ems. Studium der Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie in Köln und München, das Strauß aber nach fünf Semestern abbricht. Schauspieler auf Laienbühnen.
1967-1970
Redakteur und Kritiker der Zeitschrift ›Theater heute‹.
1970-1975
Dramaturgischer Mitarbeiter an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin.
1974
Dramatikerpreis der Stadt Hannover für Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle.
1975
2. September: Uraufführung des Stücks Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle in Stuttgart.
1976
Als Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
1977
18. Mai: Uraufführung des Stücks Trilogie des Wiedersehens in Hamburg. Die Erzählung Die Widmung erscheint.
Verleihung des Förderpreises des Schiller-Preises des Landes Baden-Württemberg.
1978
8. Dezember: Uraufführung des Schauspiels Groß und klein in Berlin.
1980
Der Roman Rumor erscheint.
1981
Verleihung des Literaturpreises der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der Prosaband Paare, Passanten erscheint.
1982
31. Januar: Uraufführung der Komödie Kalldewey, Farce in Hamburg. Mülheimer Dramatikerpreis für Kalldewey, Farce.
1984
Der Roman Der junge Mann erscheint.
5. Oktober: Uraufführung des Schauspiels Der Park in Freiburg/Breisgau.
1987
Verleihung des Jean-Paul-Preises.
1989
Verleihung des Georg-Büchner-Preises.
1993
Verleihung des Berliner Theaterpreises.
2000
Der Erzählband Das Partikular erscheint.
2003
Der Erzählband Die Nacht mit Alice, als Julia ums Haus schlich erscheint.

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