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Spekulant im Widerspruch

Novelle

Fischer, Karin,
Buch
11,80 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

In Erwartung eines riesigen Erbes trifft sich 1974 eine Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen zu einer Testamentseröffnung in der Kanzlei eines Notars. Der Name des Erblassers: Theodor Armand Pointcilit – Spekulant, Multimillionär und Philanthrop. Mit viel Geschick häufte der Deutsche hugenottischer Abstammung in Brasilien und Deutschland über die Jahrzehnte hinweg ein riesiges Vermögen an und ermöglichte so seiner Familie ein finanziell sorgenfreies Leben: der treu sorgenden Ehefrau, dem ältesten Sohn, der seine sozialistischen Ansichten durch das Tragen von Designerkleidung demonstriert, und der jüngsten Tochter, dem verhätschelten Nesthäkchen und Partymäuschen. Pointcilits Hauptsorge galt jedoch, unbemerkt von der Familie in Deutschland, seiner Wahlheimat Brasilien. Gegen Ende seines Lebens setzte er – von dem Wunsch getrieben, all diejenigen, die ihm am Herzen lagen, angemessen versorgt zu wissen – sein Testament auf. Zur großen Überraschung seiner Erben enthielt es nicht das, was sie erwartet hatten. Im Laufe der Handlung begegnen dem Leser in Gestalt der Erben und ihrer Begleiter die widersprüchlichsten Persönlichkeiten. Der Protagonist Pointcilit selbst präsentiert sich als integrer Machtmensch und zeigt, dass unbedingter Wille zum Erfolg und das Handeln nach ethischen Grundsätzen sich nicht ausschließen müssen. Damit wirkt Bräuels Novelle auch in Zeiten, in denen Börsencrashs, Bankenpleiten und Staatsbankrotte die Nachrichten dominieren, aktuell. Denn mit dem Reichtum wächst auch die Verantwortung. Oder sollte es zumindest.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Spekulant im Widerspruch
Autoren/Herausgeber: Ulrich Bräuel
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783842241978

Seitenzahl: 116
Format: 20,5 x 13,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 164 g
Sprache: Deutsch

Ulrich Bräuel, Dr. jur., geb. 1930 in Danzig-Langfuhr, war jahrzehntelang Rechtsanwalt und Notar in Westberlin. In den vergangenen Jahren hat er mehrere Bücher geschrieben und als Mitautor und Mitherausgeber eine eingehende wissenschaftliche Kritik an der Verurteilung des letzten deutschen Bischofs von Danzig durch ein polnisches Gericht im Jahre 1946 publiziert. Die Schrift fand große Beachtung in der Fachwelt und wurde in bedeutende Bibliotheken aufgenommen, so zum Beispiel von der Humboldt Universität/Berlin, der Polnischen Akademie der Wissenschaften/Gdansk, der Universität Cambridge, von der Library of Congress/Washington und vom Vatikan. Ein weiteres Buch Ulrich Bräuels im Karin Fischer Verlag: 'Grausame Gewissheit. Kriminalroman' ISBN 978-3-89514-959-7

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