Erweiterte
Suche ›

Stadtbeschreibung (Adressbuch) der Stadt Erfurt 1826

Nachweisung der hiesigen Grundstücke und ihrer Besitzer. Aufgestellt gegen Ende des Jahres 1825, nach Maßgabe der gerichtlichen Grund-Akten. Stadtbeschreibung von Erfurt nach der neuen Eintheilung in 14 Bezirke

von
Verlag Rockstuhl,
Taschenbuch
14,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

I.
Beschreibung der Lage und Grenzen der 14 Stadt-Bezirke.
Der Gerafluß, so wie er bei den Schützthürmen einmündet und sich beim Roßwehre in zwei Hauptströme (die wilde Gera und der Breitstrom genannt) theilt, bildet bis zu seiner Ausmündung zwischen dem Andreas- und Johannis-Thore, 3 ziemlich gleiche Stadt-Theile, wovon der am rechten Ufer der Gera die 4 ersten, der Zweite zwischen der wilden Gera und dem Breitstrome die 5 folgenden, und der Dritte am linken Ufer der Gera und des Breitstroms die 5 letzten Bezirke bilden.
Der 1ste Bezirk
fängt am Einflusse der Gera bei den Schützthürmen mit Nr. 1 (der sogenannten Karthäusermühle und den dazu gehörigen Grundstücken) an. Läuft rechts am Walle bis zum Ende der Rosengasse, links am rechten Ufer der Gera bis zur Löbergera, schneidet hinter der Rosengasse durch die Kittelgasse und kleine Engengasse durch, und endet an Letzterer auf der linken Seite auswärts nach der Löbergera mit Nr. 167.
Der 2te
mit Nr. 168 anfangend, wird von da ab rechts durch den Stadwall bis zum Schmidtstädter-Thore, links durch das rechte Geraufer und durch Neuerbe begrenzt, bei der August-Brücke mit der Klippmühle Nr. 257 endend.
Der 3te
mit Nr. 528 beginnend, faßt alles das in sich, was von Neuerbe ab rechts zwischen dem Walle, links zwischen dem rechten Geraufer bis zur Ziegelbrennerei am Johannis-Walle (letztere ausgeschlossen) gelegen ist. Er schließt mit Nr. 658.
Der 4te
dessen Anfang Nr. 659 macht, begreift von da an, den Theil zwischen den vorgedachten Grenzen rechts und links bis zur Ausmündung der wilden Gera. Er endet mit Nr. 800.
Der 5te
fängt mit Nr. 801 an der innern Johannis-Brücke an, läuft rechts längs dem linken Ufe der wilden Gera nach dem Kronenburger-Wehre und von da am rechten Ufer des Breitstroms hinauf bis zum Schildchen; links am linken Ufer der wilden Gera aufwärts bis zur Heiligengrabsmühlgasse, und endet an der rechten Seite, durch die letztere, die Gotthardtsgasse und das Schildchen am evangelischen Waisenhause vorbei nach dem Commenthurhofe zu laufend, am Breitstrome mit Nr. 1003.
Der 6te
geht vom Schildchen an, wo er mit Nr. 1004 anfängt, rechts am Breitstrome aufwärts bis zu den Mühlstegen, links an der wilden Gera bis zur Sterngasse (sonst Rosengasse) schneidet rechts durch solche und die Eimergasse über den Wenigemarkt durch, und endet, einschließlich der ganzen Krämer-Brücke, mit der Wenigemarktsmühle Nr. 1263.
De 7te
mit Nr. 1264 in der Kürschnergasse vom Wenigemarkte aus rechts anfangend, hat seine Begrenzung durch das rechte Ufer des Breitstroms bis zur Schlösser-Brücke, links über den Wenigenmarkt durch die Eimergasse; zieht sich hierauf durch die Johannisstraße an der Pfarrwohnung der Kaufmanns-Kirche vorbei durch die Sterngasse bis zur wilden Gera, und läuft am linken Ufer derselben aufwärts bis zur August-Brücke, von da aber an der rechten Seite der Auguststraße, schräg über den Anger nach der Schlösserstraße, und endet in solcher mit dem letzten Hause rechts, an der Schlösser-Brücke, Nr. 1563.
Der 8te
beginnt mit der Schlössermühe Nr. 1564, zieht sich am rechten Ufer des Breitstroms, Strom aufwärts, bis zur grünen Schildchensmühle, läuft zwischen solcher und der Reitbahn durch die Marstallgasse, Malzgasse, quer über die Regierungsstraße, durch die Regenbogengasse, Lohbankstraße, Löberstraße bis zur Löber-Brücke. Links bilden die Grenzen: die Schlösserstraße (von welcher sie den Anger nach der Auguststraße durchschneiden) die Auguststraße bis zur August-Brücke und das linke Ufer der wilden Gera bis zur Löber-Brücke. Der botanische Garten schließt mit der Nr. 1850.
Der 9te
nimmt seinen Anfang an der Löberstraße, von der Löber-Brücke einwärts links, mit der Nr. 1851, und begrenzt sich rechts durch die Löberstraße, Lohbankstraße, Regenbogengasse, Malzgasse, Marstallgasse nach der grünen Schildchensmühle zu, und von da durch das rechte Ufer des Breitstroms an dem Fischersande aufwärts bis zum Roßwehre, links durch das linke Ufer der wilden Gera gleichfalls bis zum Roßwehr, wo er mit dem katholischen Waisenhause Nr. 2049 endet.
Der 10te
fängt auf dem Roßmarkte beim Roßwehre am linken Ufer des Breitstroms mit Nr. 2050 an, zieht sich von da ab an der Gera, Strom aufwärts, am linken Ufer bis zur Einmündung bei den Schützthürmen, springt längs dem Brühler-Walle nach der Einmündung des Bergstroms am Brühler-Thore, geht am rechten Ufer desselben, Strom aufwärts, bis zur Pfaffengasse, und läuft durch solche bis zum Roßmarkte, woselbst er rechts mit Nr. 2188 aufhört.
Der 11te
beginnt am Fischersande vom Roßmarkte aus mit Nr. 2189, schließt sich rechts, bis zur Langen-Brücke, durch das linke Ufer des Breitstroms; links über den Roßmarkt durch die Pfaffengasse, springt von da über den Bergstrom, zieht sich am linken Ufer desselben bis zur Frohnbackhausmühle, läuft durch die Petersstraße, am Fuße des Petersberges über den Friedrich Wilhlems-Platz, durch die Marktstraße bis zur großen Arche und durch diese über die Lange-Brücke bis zum Breitstrom, wo er rechts an den Stufen nach dem Fischersande mit Nr. 2343 endet.
Der 12te
welcher an der Langen-Brücke, dem Fischersande gegenüber, mit der Nr. 2344 anfängt, wird rechts durch das linke Ufer des Breitstroms bis zu den Mühlstegen begrenzt. Links nimmt er seinen Lauf über die Lange-Brücke durch die Arche, die Marktstraße, die Mühlsteggasse, und hört an den Mühlstegen rechts mit Nr. 2538 auf.
Der 13te
nimmt seinen Anfang an der entgegengesetzten Seite der Mühlstege mit Nr. 2539, läuft rechts vom linken Ufer des Breitstroms, Strom abwärts, bis zur Ziegengasse, links aber durch die Mühlsteggasse, die Marktstraße, über den Friedrich Wilhelms-Platz zur weißen Gasse und durch solche bis zur Ziegengasse. Dort schließt die Nr. 2791.
Der 14te
springt von der Ziegengasse aus auf die rechte Seite der weißen Gasse, zählt zum Anfang Nr. 2792, zieht sich durch die weiße Gasse über den Friedrich Wilhelms-Platz durch die Andreasstraße bis zum Andreas-Thore, von da längs dem Andreas-Walle nach dem sogenannten Blockhause, und wird von der Ziegengasse aus nach dem Blockhause zu, durch das linke Ufer des Breitstroms geschlossen, wo der innere Stadt-Bereich dicht am Ausflusse der Gera mit Nr. 3050 endet.

Details
Schlagworte

Titel: Stadtbeschreibung (Adressbuch) der Stadt Erfurt 1826
Autoren/Herausgeber: Harald Rockstuhl (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Hans P Brachmanski
Ausgabe: 1., Nachdruck - Altdeutsche Schrift

ISBN/EAN: 9783867770644
Originaltitel: Stadtbeschreibung von Erfurt nach der neuen Eintheilung in 14 Bezirke

Seitenzahl: 166
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 238 g
Sprache: Deutsch

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht