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Strahlkräfte

Festschrift für Erika Fischer-Lichte

von
Theater der Zeit,
Buch
14,00 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Die Arbeiten der international bekannten Theaterwissenschafterlin Erika Fischer-Lichte spannen einen weiten Bogen von der Beschäftigung mit Bedeutungstheorien über die "Semiotik des Theaters" zur "Ästhetik des Performativen". Stationen dieser Laufbahn sind markiert durch Themen wie Interkulturalität des Theaters, Theater als Paradigma der Moderne, Historiographie des Theaters, Theatralität als interdisziplinäre Kategorie, Köperinszenierung, Theater als Fest, Inszenierungen der Antike, InterArt und zuletzt Verflechtungen zu Theaterkulturen.
Die Autorinnen und Autoren der "Strahlkräfte" suchen nach den Spuren, die das Denken von Erika Fischer-Lichte in ihren eigenen Arbeiten hinterlassen hat. Der Wert der Theorie, ihre Anwendbarkeit un dihr Nutzen werden so an der Praxis des Theaters und an anderen theoretischen Positionen überprüft. Die "Strahlkräft" zeigen das Kaleidoskop einer Wissenschaftlerin, die über den Tellerrand blickt und damit in den letzten 30 Jahren das Profil der Theaterwissenschaft geprägt hat.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Strahlkräfte
Autoren/Herausgeber: Clemens Risi, Jens Roselt, Christel Weiler (Hrsg.)
Aus der Reihe: Recherchen
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783940737045

Seitenzahl: 237
Format: 24 x 14 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 395 g
Sprache: Deutsch

Clemens Risi, Musik- und Theaterwissenschaftler. Seit 2007 Juniorprofessor für Musiktheater am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Studium der Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre in Mainz, München und Rom; 2001 Promotion mit einer Arbeit über das italienische Musikdrama zwischen 1830 und 1850 (Tutzing 2004). Teilprojektleiter im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen" mit einem Forschungsprojekt zum Verhältnis von Notation und Aufführung im Musiktheater des 19. Jahrhunderts und der Gegenwart. Koordination der Arbeitsgruppe Musiktheater in der Gesellschaft für Theaterwissenschaft und der Working Group Music Theatre in der International Federation for Theatre Research. Im Spring Term 2008 Max Kade Visiting Professor for German Studies and Music an der Brown University (Providence, RI). Publikationen zu Oper und Musiktheater vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, zur Aufführungsdimension, der Darstellungspraxis und den Stimmen in der Oper, zu Wahrnehmung, Rhythmus und Zeiterfahrungen. Mitherausgeber von Kunst der Aufführung - Aufführung der Kunst (zus. mit Erika Fischer-Lichte und Jens Roselt, Berlin 2004), Aus dem Takt. Rhythmus in Kunst, Kultur und Natur (Bielefeld 2005). 2005 Premio Internazionale Rotary Club di Parma „Giuseppe Verdi" für das Buchprojekt „Verdi und die musiktheatrale Darstellungspraxis seiner Zeit".
Jens Roselt, Theaterwissenschaftler und Dramatiker, Geschäftsführer des Sonderforschungsbereichs Kulturen des Performativen an der Freien Universität Berlin, zahlreiche Veröffentlichungen zur Theorie und Ästhetik des Theaters (u. a. Die Ironie des Theaters, Wien 1999. Kunst der Aufführung - Aufführung der Kunst, zusammen mit Erika Fischer-Lichte und Clemens Risi, Berlin 2004. Seelen mit Methode - Schauspieltheorien vom Barock bis zum Postdramatischen Theater, Berlin 2005). Lehraufträge an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Technischen Universität Berlin, der Universität Hildesheim und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Dramen beim S. Fischer Verlag (u. a. Dreier, in: Theater Theater - Aktuelle Stücke 12, Frankfurt a. M. 2002, und Body Snacks, in: Theater Theater - Aktuelle Stücke 14, Frankfurt a. M. 2004). Dramatisierungen für die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin (Erniedrigte und Beleidigte, 2001) und das Theater Baden-Baden (Rauch, 2004). Übersetzung von Shakespeares Sturm (Kammerspiele München, 2007) und Der Kaufmann von Venedig (Schauspielhaus Zürich, 2008). Gemeinsam mit Clemens Risi: Koordinaten der Leidenschaft. Kulturelle Aufführungen von Gefühlen, Berlin 2009; als Herausgeber (gemeinsam mit Ulf Otto) Theater als Zeitmaschine. Zur performativen Praxis des Reenactments, Bielefeld 2012.
Christel Weiler, Theaterwissenschaftlerin, Akademische Rätin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, beteiligt am Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen", seit 2007 Koordinatorin des von der German Israeli Foundation geförderten Projekts „Politics and Poetics of the Future", das gemeinsam mit der Tel Aviv University unter der Leitung von Erika Fischer-Lichte und Freddie Rokem durchgeführt wird. Schwerpunkt in Forschung und Lehre sind die Aufführungsanalyse und die Theorie und Ästhetik des Gegenwartstheaters. Hierzu zahlreiche Veröffentlichungen (u. a. Theater als öffentlicher Raum. Die Berliner Ermittlung von Jochen Gerz und Esther Shalev-Gerz, Berlin 2005; Wege der Wahrnehmung, zus. mit Erika Fischer-Lichte, Barbara Gronau und Sabine Schouten, Berlin 2006.) Zurzeit Arbeit an einer Publikation zur Aufführungsanalyse.

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