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Strategien der Todesdarstellung in der Markuspassion

Ein literaturgeschichtlicher Vergleich

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Kurzbeschreibung

Deutung und Bedeutung des Sterbens Jesu im Markusevangelium.

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Hauptbeschreibung

Titel: Strategien der Todesdarstellung in der Markuspassion
Autoren/Herausgeber: Florian Herrmann
Aus der Reihe: Novum Testamentum et Orbis Antiquus /Studien zur Umwelt des Neuen Testaments (NTOA/StUNT)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783525550113

Seitenzahl: 407
Format: 23,7 x 16 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Florian Herrmann unternimmt den Versuch, den Passionsbericht des Markusevangeliums in den Kontext frühjüdischer und pagan-antiker Todesberichte einzuordnen. Im literaturgeschichtlichen Vergleich wird die christologische Akzentsetzung der Passionserzählung deutlich. Die Vergleichsbasis bilden 50 Todesberichte aus der ganzen Antike, die in deutscher Übersetzung gesammelt zur Verfügung gestellt werden – vom Tod des Sokrates bis zu rabbinischen Martyrien. Berücksichtigt werden nicht nur Martyrien und Märtyrerakten, sondern auch Biographieschlüsse und Todesberichte in historiographischen und polemischen Werken.Die Methode der Untersuchung orientiert sich an den literarischen Strategien, mit denen die Texte das Todesereignis deutend in Literatur umsetzen. Sie nimmt narratologische Fragestellungen auf und macht sie für einen literaturgeschichtlichen Vergleich fruchtbar. Die aus den Vergleichstexten ablesbaren Darstellungsstrategien bilden das Feld, in das der Passionsbericht eingeordnet wird. Es zeigt sich, dass sich die Markuspassion in ihren literarischen Mitteln, ihrem Geltungsanspruch und auch in ihren Produktionsbedingungen weitgehend problemlos in den Kontext der untersuchten pagan-antiken und frühjüdischen Texte einfügen lässt, dass sie diese Mittel aber in den Dienst einer christologischen Durchformung der Erzählung stellt. Dagegen vermeidet es Markus, Jesu Sterben als einen 'edlen Tod' zu deuten. Es ergeben sich zudem Aufschlüsse für eine differenzierte eigene Gattung.

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