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Tanz-Lektüren

Körperbilder und Raumfiguren der Avantgarde

Buch
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Kurzbeschreibung

Mit 'Tanz-Lektüren' entwirft Gabriele Brandstetter das Konzept einer Ästhetik der Avantgarde, in der Zeit von 1900 bis zum Ende der Weimarer Republik: Tanz avanciert hier, in seinen vielfältigen Transformationen, zu einer Figuration des Imaginären der Kultur der Moderne. Durch das Brennglas literarischer Texte und visueller Darstellungen werden die Ideologien, das Pathos und die Nostalgie, die sich in den Diskursen des Tanzes zeigen, betrachtet – im Kontext der Moderne- und Avantgarde-Bewegung in Europa, zwischen Wiener Moderne, französischem Symbolismus, italienischem Futurismus, russischer Avantgarde und den Bewegungs-Transfers aus Amerika. Die ästhetische und wahrnehmungstheoretische Relation von Bewegung, Rhythmus, Körper und Raum bildet ein Leitmodell der Analysen. Wie lassen sich die im Blick auf den Tanz neu verhandelten Bilder von Körper und Raum, Geschlechterdifferenz und Mediendarstellung lesen? Im Rückgriff auf Stéphane Mallarmés Poetik einer 'écriture corporelle' verfolgt die Studie einen Zugang zu Lesarten des Tanzes, die durch Aby Warburgs Denkfigur der Pathosformel inspiriert sind – im Blick auf Beziehungen zwischen Bild und Bewegung und die daraus sich entfaltenden affektiven Dynamiken des Bewegungsausdrucks.

Details
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Tanz-Lektüren
Autoren/Herausgeber: Gabriele Brandstetter
Aus der Reihe: Scenae
Ausgabe: 2. Erweitert

ISBN/EAN: 9783793097198

Seitenzahl: 642
Format: 22,8 x 15,4 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

GABRIELE BRANDSTETTER ist Professorin für Theater- und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Ästhetik von Tanz, Theater und Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart; bildtheoretische Ansätze zu Bewegung und Choreographie; Studien zu Virtuosität und Improvisation; Berührung und Affekt im Tanz.

Mit 'Tanz-Lektüren' entwirft Gabriele Brandstetter das Konzept einer Ästhetik der Avantgarde, in der Zeit von 1900 bis zum Ende der Weimarer Republik: Tanz avanciert hier, in seinen vielfältigen Transformationen, zu einer Figuration des Imaginären der Kultur der Moderne. Durch das Brennglas literarischer Texte und visueller Darstellungen werden die Ideologien, das Pathos und die Nostalgie, die sich in den Diskursen des Tanzes zeigen, betrachtet – im Kontext der Moderne- und Avantgarde-Bewegung in Europa, zwischen Wiener Moderne, französischem Symbolismus, italienischem Futurismus, russischer Avantgarde und den Bewegungs-Transfers aus Amerika. Die ästhetische und wahrnehmungstheoretische Relation von Bewegung, Rhythmus, Körper und Raum bildet ein Leitmodell der Analysen. Wie lassen sich die im Blick auf den Tanz neu verhandelten Bilder von Körper und Raum, Geschlechterdifferenz und Mediendarstellung lesen? Im Rückgriff auf Stéphane Mallarmés Poetik einer 'écriture corporelle' verfolgt die Studie einen Zugang zu Lesarten des Tanzes, die durch Aby Warburgs Denkfigur der Pathosformel inspiriert sind – im Blick auf Beziehungen zwischen Bild und Bewegung und die daraus sich entfaltenden affektiven Dynamiken des Bewegungsausdrucks.

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