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Technik und Geschichte der Intarsia

Buch
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Kurzbeschreibung

Scherers „Technik und Geschichte der Intarsia“ ist ein Grundlagenwerk: nicht nur als erste systematische historische Darstellung dieses Kunsthandwerks, sondern auch als Nachschlagwerk zu den Zentren, Stilen und Künstlern. Der Band ist durch ein Ortsverzeichnis und durch ein ausführliches Künstlerverzeichnis erschlossen und verlockt nicht zuletzt aufgrund der attraktiven Abbildungen im Text den Leser, sich auf eine historische Reise in das Reich der Intarsia zu begeben.

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Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Technik und Geschichte der Intarsia
Autoren/Herausgeber: Christian Scherer
Ausgabe: Reprint der Originalausgabe Leipzig 1891

ISBN/EAN: 9783826230349

Seitenzahl: 172
Format: 21 x 15 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Der Kunsthistoriker Christian Scherer (1859–1935) wurde 1885 in Göttingen mit einer Arbeit über die Statuen der Olympischen Götter promoviert. In seinen Schriften – etwas „Studien zur Elfenbeinplastik der Barockzeit“ (1897) oder „Das Fürstenberger Porzellan“ (1909) leistete er Wegweisendes zur Erforschung kunsthandwerklicher Techniken. „Technik und Geschichte der Intarsia“ ist die erste systematische kunstwissenschaftliche Darstellung dieser Handwerkstechnik.

Die Kunst der eingelegten Holzarbeit erreichte zwar schon zur Zeit der Renaissance eine erste Blütezeit, doch begann ihre kunstwissenschaftliche Würdigung erst Ende des 19. Jahrhunderts. „Technik und Geschichte der Intarsia“ des Braunschweiger Kunsthistorikers Christian Scherer ist der erste Versuch einer geschichtlichen Gesamtschau dieser kunsthandwerklichen Technik in ihrer Entwicklung bei den einzelnen Völkern. Scherer verfolgt Einlegetechniken mit verschiedenen Materialien über das Mittelalter bis in die Antike zurück. Wurden Intarsia anfangs weniger zum Schmuck der Möbel des privaten Hauses verwandt, sondern in liturgischen Räumen, vor allem bei den Schränken und Vertäfelungen der Sakristei oder zur Verzierung des Chorgestühls, eroberte sich dieses kunstvolle Handwerk nach und nach die profanen Räume, Fußböden und Möbelstücke. Scherers Werk zeichnet die Höhepunkte dieser Handwerkskunst im Italien der Renaissance und in den Kulturzentren nördlich der Alpen nach. Dabei würdigt er das Wirken so renommierter deutscher Künstler wie Peter Flötner aus Nürnberg und Hans Sebald Beham, des Dresdner Kunsttischlers Hans Schifferstein oder der Möbelmanufaktur von David Roentgen in Neuwied. Anhand der instruktiven Textabbildungen kann der Leser die Entwicklung der Intarsienkunst von einfachen Ornamenten bis zu komplexen perspektivischen Darstellungen nachvollziehen.

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