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Tür an Tür mit einem anderen Leben

350 neue Geschichten

Suhrkamp,
Taschenbuch
22,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Wir Menschen sind Bürger des Universums, aber zugleich sind wir auch Privatbesitzer unserer Lebensläufe.
Wir leben im 21. Jahrhundert und zugleich in den langen Zeiten, aus denen wir kommen und die wir in uns tragen.
So existieren wir in einem Babylon verschiedener Realitäten. In jedem Moment: Tür an Tür mit einem anderen Leben.
Das gilt für den Bombenleger und Blitzkrieger, für Liebende, für Menschen, die einander hassen, für unsere Ahnen
und für das »moderne Raubtier«, das in Gestalt globalisierter Unternehmen uns Menschen gelegentlich überholt und
scheinbar zurückläßt. In den neun Kapiteln des Buches geht es um Welt- und Wirtschaftskriege, um Liebes- und Familiengeschichten, um den Zeitbedarf von Revolutionen und um Bastionen des Überlebens, die einer nicht aufgibt, ohne auf Leben und Tod zu kämpfen. Alexander Kluges 350 neue Geschichten, die den Erzählstrom der Geschichtenbücher Chronik der Gefühle und Die Lücke, die der Teufel läßt fortführen, handeln vom Unterschied zwischen »wirklich«
und »unwirklich«. Worum geht es? Darum, daß selbst in einer »Welt des Mangels und der Abstiege« Menschen ungeahnte Kräfte entfalten und an ihrer Glückssuche festhalten, zwischen Liebe und Barbarei.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Tür an Tür mit einem anderen Leben
Autoren/Herausgeber: Alexander Kluge
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783518418642

Seitenzahl: 646
Format: 23,5 x 14,9 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 939 g
Sprache: Deutsch

Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, ist Jurist und Filmemacher; als sein wichtigstes Werk aber sieht er seine Bücher. »Wenn ich im Jahre 2015 schreibe, liegen die kommenden fünfzehn Jahre unseres Jahrhunderts schon vor meinen Augen. Insgesamt ergibt sich damit, da ich 1932 geboren wurde, eine Chronik über rund hundert Jahre.« Für sein Werk erhielt er viele Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis, den Theodor-W.-Adorno-Preis und zuletzt, 2014, den Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf.
»Ich bin und bleibe in erster Linie ein Buchautor, auch wenn ich Filme hergestellt habe oder Fernsehmagazine. Das liegt daran, daß Bücher Geduld haben und warten können, da das Wort die einzige Aufbewahrungsform menschlicher Erfahrung darstellt, die von der Zeit unabhängig ist und nicht in den Lebensläufen einzelner Menschen eingekerkert bleibt. Die Bücher sind ein großzügiges Medium und ich trauere noch heute, wenn ich daran denke, daß die Bibliothek in Alexandria verbrannte. Ich fühle in mir eine spontane Lust, die Bücher neu zu schreiben, die damals untergingen.«
Alexander Kluge (Dankesrede zum Heinrich-Böll-Preis, 1993)

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