Erweiterte
Suche ›

Unternehmerische Entscheidungen als pflichtwidrige Untreuehandlungen.

Dargestellt am Beispiel von Bestechungszahlungen zugunsten eines Unternehmens.

Duncker & Humblot,
Buch
68,00 € Preisreferenz Lieferbar in 5-7 Tagen

Kurzbeschreibung

Der Untreuetatbestand gehört zu einem der am meisten diskutierten Themen der Strafrechtswissenschaft. Dies gilt insbesondere für die Frage, inwieweit unternehmerische Entscheidungen, vor allem solche, die der Wirtschaftskorruption zuzuordnen sind, von § 266 StGB erfasst werden können. Victoria Ibold widmet sich dieser Frage unter dem Blickwinkel des Merkmals der Pflichtwidrigkeit. Die Autorin nähert sich der Problematik durch interdisziplinäre Ansätze: Zum einen untersucht sie mit Hilfe wirtschaftswissenschaftlicher Analysemethoden, ob und unter welchen Voraussetzungen speziell die unternehmerische Entscheidung zu bestechen nützlich für ein Unternehmen ist; zum anderen ermittelt sie im Hinblick auf die akzessorische Ausgestaltung des Merkmals der Pflichtwidrigkeit zunächst die Voraussetzungen für eine "unternehmensrechtliche" Pflichtwidrigkeit unternehmerischer Entscheidungen.
Die Autorin plädiert im Ergebnis für eine restriktive, am Unrechtsgehalt der Untreue orientierte Auslegung der "untreuespezifischen" Pflichtwidrigkeit, die auch die Einbeziehung ökonomischer Nutzenerwägungen gestattet. Hierfür schlägt sie eine vermögensinteressenbezogene Auslegung vor, die im Fall einer unternehmerischen Entscheidung eine Orientierung am Gesellschaftsinteresse erfordert.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Unternehmerische Entscheidungen als pflichtwidrige Untreuehandlungen.
Autoren/Herausgeber: Victoria Ibold
Aus der Reihe: Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783428136148

Seitenzahl: 283
Format: 23,3 x 15,7 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 380 g
Sprache: Deutsch

Victoria Ibold absolvierte ihr Jurastudium mit Schwerpunkt Handels- und Gesellschaftsrecht an der Universität Bayreuth, wo sie bereits als wissenschaftliche Hilfskraft im Zivilrecht und Strafrecht tätig war. Nach Abschluss ihres Studiums war sie knapp vier Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Petra Wittig an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Frau Ibold ist Mitautorin im Kommentar für Wirtschaftsstrafrecht des Verlages C.H. Beck. Derzeit absolviert sie ihr Rechtsreferendariat am OLG München.

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht