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Unterrichtsentwurf "Gedichte", Klasse 3

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich handlungsorientiert mit dem Gedicht „Garten“ von Georg Bydlinski auseinander, tragen es in Ansätzen aus-wendig vor, führen kurze Arbeitsanweisungen selbstständig durch und entwickeln eine positive Haltung gegenüber Gedichten.

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Kurzbeschreibung

Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: keine, Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Nürtingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der FREMDWÖRTERDUDEN (2007, S.616) bezeichnet Lyrik als Dichtungsgattung, „in der subjektives Erleben, Gefühle, Stimmungen usw. od.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: Unterrichtsentwurf "Gedichte", Klasse 3
Autoren/Herausgeber: Livia Hafner
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783656065104

Seitenzahl: 22
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: keine, Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS) Nürtingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der FREMDWÖRTERDUDEN (2007, S.616) bezeichnet Lyrik als Dichtungsgattung, „in der subjektives Erleben, Gefühle, Stimmungen usw. od. Reflexionen mit den Form-mitteln von Reim, Rhythmus, Metrik, Takt, Vers, Strophe u.a. ausgedrückt werden.“ Lyrische Texte sprechen ihre eigene Sprache und unterscheiden sich von Alltagstex-ten. Spinner bezeichnet Lyrik als „ästhetische Manifestation von Sprache“ (GIEN 2005, zit. nach SPINNER 1999, S. 273). WALDMANN bezeichnet als Merkmal der Lyrik, dass in Versen gesprochen wird, wodurch eine Segmentierung entsteht, also die Ein-richtung von Pausen. Dadurch entstehen eigene phonetische, syntaktische und se-mantische Funktionen (GIEN 2005, zit. nach WALDMANN 2003, S. 273). Kinderlyrik wird sehr unterschiedlich definiert. DODERER sieht den Begriff sehr offen, indem er Kinderlyrik als Gattung bezeichnet, in der Gedichte für oder von Kindern verfasst oder von ihnen adaptiert werden (vgl. GIEN 2005, zit. nach DODERER 1977, S. 279). Häufig werden die Begriffe Kinderlied, Kinderreim oder Kindergedicht syno-nym zum Begriff Kinderlyrik verwendet (vgl. GIEN 2005, S. 279). Sehr treffend bringt es, meiner Meinung nach, STRECKER auf den Punkt. Er sagt, dass Kinderlyrik zwar denselben Gesetzen folgen sollte wie Lyrik und zwar in Form von verdichteter Sprache, jedoch ist sehr wichtig, dass sie den Kindern verständlich ist. Das Geschriebene sollte vom Kind subjektiv erlebt werden können. Weiterhin führt er auf, dass Kinderlyrik sich nicht reimen, ebenso keine bestimmte Anzahl von Versen oder Worten haben muss. Wichtig vor allen Dingen ist, dass Kinderlyrik eine Sprach-Bild-Melodie besitzt und das obwohl kein „Bild“ im Text erscheint. Die The-men der Kinderlyrik beziehen sich auf Inhalte, welche relevant im Leben der Kinder sind (vgl. STRECKER 1991, S.11). Die Begriffsbestimmung möchte ich abschließen mit einer Aussage von SPINNER, sowohl bezogen auf Lyrik allgemein als auch auf Kinderlyrik: „Lyrik zeigt, wie mit we-nigen Worten viel gesagt werden kann“ (ABRAHAM/KEPSER 2006, zit. nach SPINNER 1997, S. 130).

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