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Unterrichtsthema Staat und Gewalt

Kategoriale Zugänge und historische Beispiele

Wochenschau Verlag,
Buch
19,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

In historisch-politischer Perspektive ist Gewalt ein vielschichtiges Problem. Gewalt in der Geschichte ist weder durch gute Wünsche noch durch Ignorieren oder durch so genannte „Zivilisationsprozesse“ (Norbert Elias) auszublenden. Unterschiedliche Formen von Gewalt scheinen zu Menschen und Gesellschaften aller Epochen zu gehören. Der didaktisch angemessene Umgang mit dem Thema Gewalt im historisch-politischen Unterricht ist in vielerlei Hinsicht schwieriger, als es zunächst erscheinen mag. Die vielschichtige Thematik erfordert angemessene kategoriale Zugänge. Gerade die Vergegenwärtigung anderer Epochen und Gesellschaften kann Fragehaltungen fördern und zur gedanklichen Präzision beitragen. Über die Beiträge „Ausnahmerecht und Opfer staatlicher Gewalt“, „Gewalt und soziale Utopien“, „Gewalt und Rechtsprechung“, „staatliche Gewalt und nationale Befreiung“, sowie „Widerstand und Verweigerung im totalitären Staat“ öffnet das Buch Perspektiven für den historisch-politischen Unterricht.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Unterrichtsthema Staat und Gewalt
Autoren/Herausgeber: Siegfried Frech, Frank Meier (Hrsg.)
Aus der Reihe: Didaktische Reihe
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783899748208

Seitenzahl: 352
Format: 18,7 x 11,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 313 g
Sprache: Deutsch

Wigbert Benz
Lehrer a. D. und Historiker; zahlreiche Veröffentlichungen zu Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, insbesondere zum „Unternehmen Barbarossa“ 1941. Jüngste Buchveröffentlichung: Der Hungerplan im „Unternehmen Barbarossa“ 1941. Berlin 2011. Vollständige Publikationsliste und weitere Infos: http://wigbertbenz.wordpress.com/
Prof. Dr. Dieter Brötel
Professor für Neuere Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg 1980 – 2006; seine Forschungsschwerpunkte sind: Frankreichs koloniale Expansion, Dekolonisation des Empire, französische und deutsche
Bankengeschichte sowie Internationale Geschichtsdidaktik.
Dr. Werner Bundschuh
MAS (Jg. 1951); unterrichtete von 1975 bis 2011 am Bundesgymnasium Dornbirn Deutsch und Geschichte. Außerdem Lehrbeauftragter der
Johannes-Kepler-Universität Linz am Studienzentrum Bregenz. Seit 1991 Obmann der Johann-August-Malin-Gesellschaft. Zahlreiche Publikationen zur regionalen Zeitgeschichte, zuletzt Mitherausgeber des Begleitbandes zur Ausstellung „Was damals Recht war.“ in
Dornbirn (2011). Mitarbeiter bei _erinnern.at_, Nationalsozialismus und Holocaust: Gedächtnis und Gegenwart.
Prof. Dr. Elisabeth Erdmann, geb. 1942, studierte Geschichte und Latein, war mehrere Jahre im höheren Schuldienst tätig; Promotion in Alter Geschichte; Habilitation in Didaktik der Geschichte; Lehrstuhlinhaberin für Didaktik der Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg bis 2007. Arbeitsschwerpunkte: Didaktik der Geschichte, besonders Fremdverstehen, Bilder, Museumspädagogik, Alte Geschichte und Archäologie.
Dipl.-Päd. Siegfried Frech, geb. 1955, ist Publikationsreferent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und verantwortet die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ und die Didaktische Reihe. Er hat einen Lehrauftrag (Didaktik politischer Bildung)
am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.
Prof. Dr. Gerhard Fritz, geb. 1953, studierte Geschichte, Germanistik, Geographie und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart; 1980–2002 Schuldienst; Promotion 1983; 1990–2002 nebenamtliche Leitung des Stadtarchivs Backnang; 1997 Berufung in die Kommission
für geschichtliche Landeskunde Baden-Württemberg; 1997–2002 Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart; 2002 Habilitation in Neuerer Geschichte und Landesgeschichte mit einer Arbeit zur öffentlichen Sicherheit im Alten Reich; seit 2002 Professur für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.
Prof. Dr. Frank Meier studierte Geschichte und Biologie an der Universität Konstanz, promovierte in mittelalterlicher Stadtgeschichte, arbeitete anschließend als Studienrat an einem beruflichen Gymnasium und als Akademischer Rat an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. 2006 wurde er auf eine Professur für mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte und Didaktik der Geschichte an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe berufen. Er ist Autor mehrerer Fach- und Sachbücher, regionalgeschichtlicher und geschichtsdidaktischer Aufsätze.
Prof. Dr. Karl H. Metz, geboren 1946, zuerst Schlosser, Abendschulen und Abitur, Lehramtsstudium an der Universität München, Promotion (1976), Habilitation (1983), nach Tätigkeiten in Oxford und Bielefeld ab 1986 Professor für Westeuropäische Geschichte
an der Universität Erlangen.
Franka Rößner, Studium der Neueren Geschichte und Ethnologie in Tübingen. Seit 2005 wissenschaftliche und pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte Grafeneck-Dokumentationszentrum. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der
evangelischen Kirche und Diakonie im Nationalsozialismus, Gedenkstättenpädagogik und „barrierefreie“ historisch-politische Bildung für Menschen mit geistigen Behinderungen/Lernbehinderungen, Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlichen Gedenkstättenmitarbeitern.
Prof. Mag. Dr., Studium der Geschichte und Deutschen Philologie an der Universität Salzburg, Lehramt für AHS, Lehramt für Hauptschulen an der Pädagogischen Akademie, Lehrerin an verschiedenen Hauptschulen, Fachdidaktikerin für Geschichte und Politische Bildung an der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg, seit 2008 Leiterin des Instituts für Didaktik und Unterrichtsentwicklung an der PH Salzburg, Mitarbeiterin der Zentralen Arbeitsstelle für Geschichtsdidaktik und Politische Bildung an der Universität Salzburg.
Gerd M. Willers, geb. 1942, Volljurist. LRDir a. D.; zusätzliche Eigen- und Fernstudien in Kunst, Psychologie und Pädagogik; Tätigkeit in der Bundesverwaltung mit Arbeitsschwerpunkten im Personal- und Hochschulwesen. In den letzten Jahren u.a. mit der Entwicklung von Friedensprojekten und Vorträgen über die sozialpsychologischen Aspekte von Gewalt und Widerstand beschäftigt.

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